Hüttlingen. Nach dem Gewinn des Vorrundenturniers in Riederich wollten die Spielerinnen des TSV Weilheimer beim Finalturnier des Erdinger Meister-Cup in Hüttlingen bei Aalen noch eins draufsetzen – das gelang im ersten Gruppenspiel: Gegen den Landesligisten FV 09 Nürtingen gab es einen 1:0-Sieg. Das zweite Spiel gegen den Verbandsligisten TSV Tettnang ging weniger glücklich aus – es endete 0:1, nachdem ein schnell ausgeführter Freistoß Weilheims Keeperin Besarta Osmani überrascht hatte.
Gegen den FC Biegelkicker Erdmannshausen (Landesliga), der für den nicht angetretenen SV Oberndorf nachrückte, gelang ein 3:0-Sieg. Ein Punkt fehlte den Weilheimerinnen nun aus der letzten Begegnung, um sicher ins Viertelfinale zu kommen. Dieser Punktgewinn sollte aber nicht gelingen, das Spiel gegen die SGM SC Unterzeil/SV Seibranz II (Bezirksliga) endete trotz etlicher Weilheimer Torchancen 0:1. Jetzt begann das große Rechnen um das Weiterkommen. Schließlich stand fest, dass Weilheim als bester Gruppendritter abgeschnitten hatte – das Viertelfinale war perfekt.
Dort war der Gegner erneut TSV Tettnang. Wieder war es eine „enge“ Angelegenheit, und wieder blieben einige Weilheimer Chancen ungenutzt. Das Spiel endete 0:0. Das Neunmeter-Schießen verloren die TSV-Frauen mit 3:5 – der Traum vom großen Favoritensturz in Hüttlingen war geplatzt. Letztlich beendete Weilheim den Erdinger Meister-Cup unter den letzten Acht – ein Ergebnis, das in der erfolgreichen Saison 2010/11 als krönender Abschluss steht. Für den TSV Weilheim waren Besarta Osmani, Selina Attinger, Verena Kawelke, Franziska Richter, Jennifer Krisch, Nadine Enoch, Madeleine Walter, Jasmin Kuhn, Lisa Straub und Sara Reichel mit von der Partie in Hüttlingen, wo 15 Teams mitspielten.
Sieger 2011 wurde TV Derendingen (Verbandsliga) vor der SGM SC Unterzeil/SV Seibranz II (Bezirksliga), dem TB Neckarhausen (Oberliga) und dem TSV Tettnang (Verbandsliga).ak
