Turnen-Verbandsliga: Der VfL Kirchheim verliert beim Tabellenführer klar
Keine Chance in Lustnau

Die Verbandsliga-Turner des VfL Kirchheim waren am Wochenende beim Tabellenführer TSV Lustnau ohne Chance. Bei der 19:50-Niederlage hatte der Gastgeber in fast jeder Situation die passende Antwort.

Tübingen. Am Boden holte Manuel Halbisch für den VfL die ersten drei Scorepunkte. Die guten Übungen von Manuel Hofmann und Simon Schlick konterte der Gegner jeweils erfolgreich. Die zwei herausragenden Bodenübungen an diesem Tag zeigten Fabian Geyer (14,60) – das Talent aus dem Kunstturnforum unterstützt auch in dieser Saison das VfL-Team – und Sandro Brändle (14,75), der Schweizer Gastturner in den Reihen des TSV Lustnau. Sie erturnten jeweils die Tageshöchstwertung für ihr Team. Mit 6:3 Punkten gewann der Gastgeber das Bodenturnen.

Mit dem Pauschenpferd hatten die VfL-Turner an diesem Abend gewaltige Probleme. Luca Mühleisen, Manuel Halbisch, Manuel Hofmann und Fabian Geyer verloren ihre Duelle allesamt und überließen der Heimmannschaft damit 14 Scorepunkte.An den Ringen griffen dann Eric Bay und Henning Weise in den Wettkampf ein. Sie trugen ihre Übungen gewohnt sicher vor, doch die Lustnauer Athleten präsentierten schwierigere Elemente. Auch an diesem Gerät gingen alle Duelle verloren und der TSV Lustnau erhöhte sein Konto um 16  Zähler.

Nach der Pause gestaltete das VfL-Team den Wettkampf ausgeglichen. Das Turnen am Sprung verlief auf Augenhöhe. Thomas Knemeyer holte die drei wichtigen Punkte zum 3:1-Gerätesieg. Beim Barrenturnen hatte der Gastgeber das Glück wieder auf seiner Seite und gewann mit 6:5 Scorepunkten. Fabian Geyer und Thomas Knemeyer verpassten knapp ein ausgeglichenes Ergebnis.

Beim abschließenden Reckturnen drehten die Kirchheimer den Spieß um und gewannen mit 8:7. Simon Schlick und Manuel Hofmann sorgten dabei für die Kirchheimer Punkte. Ein sicher, in den Stand geturnter Doppelsalto von Benjamin Leitner setzte den Schlusspunkt unter den ersten Auswärtswettkampf. Der Gerätesieg am Reck änderte aber nichts mehr an der deutlichen Niederlage.Damit steht der VfL nach zwei Wettkämpfen auf Platz vier im Tabellen-Mittelfeld.jh