Segelfliegen
Kirchheimer Aufholjagd geht weiter

Die Fliegergruppe Wolf Hirth hat sich am Wochenende in der Bundesliga den sechsten Rundenplatz gesichert und zehn Punkte für die Gesamtwertung gesammelt.

Mario Kießling hat den tagesbesten Flug absolviert. Foto: pr
Mario Kießling hat den tagesbesten Flug absolviert. Foto: pr

In der Tabelle belegt die Mannschaft nun mit 69 Punkten den achten Gesamtplatz. An der Spitze des Wettbewerbs liegt weiterhin die LSG Königsdorf, gefolgt vom SFV Bad Wörishofen und dem LSR Aalen auf Rang drei. Am Samstagmorgen trafen die Piloten hochmotiviert auf der Hahnweide ein, um die hervorragenden Wetterbedingungen für einen erfolgreichen Flugtag zu nutzen. Die Flugplanungen hätten dabei kaum unterschiedlicher sein können: Während einige Piloten auf hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten im regionalen Streckengebiet setzten, planten andere ausgedehnte Flüge in die Alpen oder bis in den Raum Nürnberg und an den Rand des Thüringer Waldes. Am Ende zeigte sich, dass genau diese Mischung für die Wertung optimal war. Den weitesten Flug des Tages absolvierte Mario Kießling (Foto) mit seinem Ventus. Über den Schweizer Jura bis kurz vor Genf ging es entlang der Alpen zurück. Über dem Brienzer See bot sich ihm eine atemberaubende Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Die magische Marke von 1000 Kilometern verpasste er knapp. Mit 124 Speedpunkten belegte er Rang drei in der Geschwindigkeitswertung. Den punktbesten Flug erzielten Stefan Kessler und Peter Kluge. Philipp Schulz und Sören Nölke erreichten 124 beziehungsweise 130 Speedpunkte. Auch international machten die Piloten der Fliegergruppe auf sich aufmerksam. Bei der Vor-Europameisterschaft im französischen Vinon belegten Patrick Puskeiler und Rainer Rauch Platz zwei, der Italiener Alberto Sironi Platz eins und der Spanier Luvia Esteban Loring den dritten Rang. sn