Segelfliegen
Kirchheimer Flieger kämpfen sich mit taktischem Geschick zurück

Die Piloten der FG Wolf Hirth klettern in der Bundesligatabelle auf Platz 14.

Foto: pr
Foto: pr

Nach mehreren eher durchwachsenen Wochen hat die Fliegergruppe Wolf Hirth in der achten Runde der Segelflug-Bundesliga ein deutliches Lebenszeichen gesetzt. Mit dem siebten Rundenplatz und neun Punkten gelang es dem Team von der Hahnweide, sich in der Gesamtwertung von Platz 21 auf Rang 14 im Feld der 25 Teams zu schieben. An der Tabellenspitze bleibt es spannend. Aktuell führt der SFV Bad Wörishofen das Ranking an, gefolgt vom SFZ Königsdorf und dem LSR Aalen. Die achte Runde stellte die Piloten vor anspruchsvolle Bedingungen. Vor allem der kräftige Westwind machte die Streckenflugplanung schwierig und verlangte taktisches Geschick. Den weitesten Flug des Teams absolvierte Kilian Grefen im Ventus 2cxM. Mit 415 Kilometern führte ihn seine Strecke bis nördlich von Ingolstadt, bevor er sich gegen den Wind zurück zur Hahnweide kämpfte.

Ebenso in die Wertung kamen Philipp Schulz und Sören Nölke im vereinseigenen Arcus. Sie entschieden sich für eine südlichere Streckenführung entlang des Münchener Luftraums. Diese Strategie zahlte sich aus: Mit 101 Speedpunkten und einer Strecke von knapp 400 Kilometern führte ihr Flug bis kurz vor Landshut und zurück. Auch Eric Neubronner überzeugte. Im Ventus flog er bis nördlich von Augsburg und erreichte 84 Speedpunkte. Vereinsvorstand Mario Kießling, der mit seinem Sohn im Duo Discus unterwegs war, steuerte mit über 358 Kilometern bis in den Schwarzwald und weiter bis an den Rand des Nördlinger Ries Punkte bei. Nach den zuletzt schwächeren Runden war dieses Ergebnis ein wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Der Sprung auf Platz 14 verschafft der Fliegergruppe Wolf Hirth wieder etwas Luft. sn