Die Fliegergruppe Wolf Hirth hat die 14. Runde der Segelflug-Bundesliga gewonnen und sich damit die maximale Ausbeute von 20 Punkten gesichert. Drei Runden vor Saisonende verbessert sich das Team von der Hahnweide auf den achten Platz der Gesamtwertung. An der Tabellenspitze bleiben weiterhin das Segelflugzentrum Königsdorf und der SFV Bad Wörishofen.
Entscheidend für den Erfolg waren die Leistungen von Mario Kießling, Tilo Holighaus sowie Michael Weingarten und Co-Pilot Stefan Kessler. Kießling und Holighaus erzielten mit ihren Ventus-3 Strecken von 988 beziehungsweise 989 Kilometern und sammelten dabei 148 und 127 Speedpunkte. Weingarten und Kessler steuerten im Duo Discus weitere 130 Speedpunkte bei und komplettierten damit das Siegerergebnis.
Auch in der Streckenwertung überzeugten die Hahnweide-Piloten. Mario Kießling flog 989 Kilometer und erzielte damit den weitesten Flug des Wochenendes. Seine Route führte vom Schwarzwald mit kurzem Abstecher in das Schweizer Jura und zurück über die Schwäbischen Alb bis kurz vor Regensburg. Bis auf einen Kilometer ebenso weit kam Tilo Holighaus und verfehlte mit 989 Kilometern die 1000-Kilometer-Marke nur knapp. Sein Flug führte ihn bis ins Erzgebirge und über das Klippeneck bei Tuttlingen, bevor er kurz vor Sonnenuntergang wieder auf der Hahnweide landete.
Michael Weingarten und Stefan Kessler absolvierten im Duo-Discus eine Strecke von 475 Kilometern über die Schwäbische Alb und den Südschwarzwald.
Erfolgreich ist die Fliegergruppe Wolf Hirth derzeit auch im Wettbewerbsbereich vertreten. Bei der Qualifikationsmeisterschaft zur Deutschen Meisterschaft in Jena liegen Dominik Nowak in der Doppelsitzerklasse und Philipp Schulz in der 18-Meter-Klasse aussichtsreich im Rennen. Nach den ersten beiden Wertungstagen belegt Nowak Rang acht, während Schulz als Zweiter sogar direkte Chancen auf den Gesamtsieg besitzt. sn

