Basketball
Kirchheimerinnen kämpfen sich ins Pokalfinale

Im Final Four wird der VfL als Gastgeber Zweiter hinter dem Regionalligameister aus Heidelberg.

Die Kirchheimerinnen haben im Pokal überzeugt. Foto: Thimo König
Die Kirchheimerinnen haben im Pokal überzeugt. Foto: Thimo König

Als einziger Oberligist haben die Basketballerinnen des VfL Kirchheim im Final Four des BBW-Pokals gegen die Regionalliga-Teams aus Heidelberg, Stuttgart und Malmsheim mit Platz zwei überrascht. Den Pokalsieg sicherte sich der favorisierte USC Heidelberg. Im ersten Spiel dominierte Heidelberg gegen Malmsheim und gewann deutlich mit 101:34. Am Nachmittag folgte die Partie der Kirchheimerinnen gegen die Titans aus Stuttgart. Nach einem verhaltenen Start im ersten Viertel (14:17) steigerten sich die Gastgeberinnen und gingen dank einer starken Defensivleistung mit einer 29:22-Führung in die Halbzeitpause. In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Vier Minuten vor dem Ende lag Kirchheim mit acht Punkten vorn. Stuttgart traf zwei Dreipunktewürfe und glich 25 Sekunden vor Schluss von der Freiwurflinie aus. In der entscheidenden Szene übernahm Kapitänin Sarah Wanzke Verantwortung: 1,6 Sekunden vor Spielende wurde sie gefoult, verwandelte den ersten Freiwurf und setzte den zweiten bewusst an den Ring, um dem Gegner keine Möglichkeit zur Auszeit zu geben – der Finaleinzug war perfekt.

Am zweiten Turniertag siegte Stuttgart mit 61:53 gegen Malmsheim im Spiel um Platz drei. Im Finale schlugen sich die Kirchheimerinnen gegen die Bestbesetzung aus Heidelberg gut. Nach zehn Minuten stand es lediglich 16:21. Im zweiten Viertel erhöhte der Regionalligameister jedoch das Tempo. Über 42:23 holte Heidelberg mit 72:44 verdient den Pokal.„Das hat Spaß gemacht und hat uns gezeigt, wo wir stehen“, resümierte Kapitänin Sarah Wanzke. Auch VfL-Headcoach Auerbach zeigte sich zufrieden: „Wir haben über weite Strecken wirklich guten Basketball gespielt und sicher viele überrascht.“

Nach einer langen Saison geht es für die Kirchheimerinnen nun in die Trainingspause, ehe nach Pfingsten schrittweise die Vorbereitung auf die neue Spielzeit beginnt. pm