Die Kreisbau Knights haben die letzte Position unter den Körben besetzt und mit Philip Alston einen letztjährigen Akteur der 2. Basketball Bundesliga verpflichtet. Für Münster absolvierte der 2,02 Meter große Power Forward 14 Partien. Bei den Rittern soll Alston viel Athletik und Power mitbringen und das Trio um Nico Bretzel, Lukas Zerner und Julius Wolf ergänzen.
Seine basketballerische Ausbildung genoss der 24-Jährige am Loyola College und profitierte dabei vor allem von seinem Point Guard Braden Norris. Mit dem ehemaligen Kirchheimer tauschten sich die Ritterverantwortlichen frühzeitig aus. Sein Feedback, sowie die Informationen aus Münster, unter anderem von Neuzugang Paul Viefhues, überzeugten die Kirchheimer Verantwortlichen, Alston zu verpflichten.
Für das Loyola College erzielte Alston in der Saison 22/23 insgesamt 14,6 Punkte und 5,5 Rebounds pro Partie, bei Wurfquoten von 49 Prozent Zweier und 40 Prozent Dreier. Im Folgejahr waren es 12,1 Punkte und 4,6 Rebounds pro Partie (50 und 24 Prozent). Im vergangenen Sommer testete sich der sprunggewaltige Power Forward in der NBA Summer League aus und spielte drei Spiele für das Farmteam der Milwaukee Bucks, für die er zu Saisonbeginn auch einige Spiele in der G-League absolvierte, bevor es im vergangenen Winter Richtung Münster ging.
In den ersten sieben Partien schien die Verpflichtung komplett zu zünden. Mit 14 Punkten pro Spiel zeigte Alston sein ganzes Können. Doch der Kaltstart hatte verletzungsbedingte Folgen. Dennoch kämpfte sich der 102 Kilo schwere Athlet durch, bis die Schmerzen zu groß wurden und er die Spielzeit frühzeitig beenden musste. Am Ende standen 9,4 Punkte und 4,4 Rebounds pro Partie zu Buche. „Wir haben Philip schon seit zwei Jahren im Blick. Sein erstes Spiel für Münster war in Kirchheim und sehr beeindruckend. Wir denken, dass er eine gute Preseason benötigt, um sein zweifellos vorhandenes Potenzial zu entfalten“, sagte Knights Sportchef Chris Schmidt.
Für Head Coach Perovic war es wichtig, einen guten Mix an Spielern für die Positionen vier und fünf zu bekommen. „Wir haben mit den Vieren alles, was wir gesucht haben. Wir verfügen über Physis, Flexibilität, Shooting, Power, Athletik, erfahrene und hungrige Akteure. Wenn sie gesund bleiben, ist das eine sehr gute Mischung, mit der wir flexibel auf die unterschiedlichen Gegner reagieren können“, so Kirchheims Chef an der Seitenlinie.
Alston selber tauschte sich ebenfalls mit dem einen oder anderen früheren Ritter aus und erhielt sehr positives Feedback, was ihn letztlich überzeugte, den erneuten Schritt in die ProA zu wagen. „Ich wollte unbedingt zu einem Klub wechseln, bei dem das Gewinnen im Mittelpunkt steht. Ich möchte dabei helfen, den Erfolg der Vorsaison zu wiederholen. Ich denke, ich kann mich in dieser Liga gut entwickeln und kann es kaum erwarten, das zu zeigen“, so der neue Power Forward, der Anfang August in die Teckstadt reisen und dann mit seinen neuen Teamkameraden in die Vorbereitung starten wird. cs
Kader der Knights: Johannes Patrick, Nico Bretzel, Paul Viefhues, Lukas Zerner, Julius Wolf, Philip Alston, Tyrel Morgan

