Basketball 2. Liga
Knights in Paderborn: Vorsicht vor dem Underdog

Nach dem Dämpfer gegen Bayreuth gastieren die Ritter am Samstag bei Aufsteiger Paderborn, der zuletzt drei Mal in Folge gewonnen hat

Tylan Pope und die Knights sind vor Paderborn gewarnt. Foto: Nina Sander
Tylan Pope und die Knights sind vor Paderborn gewarnt. Foto: Nina Sander

Zum letzten Hinrundenspiel der 2. Basketball Bundesliga müssen Kirchheims Korbjäger am Samstag in Paderborn antreten. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen befindet sich nach drei Siegen in Serie in einem Leistungshoch und konnte im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Auf der anderen Seite ist der nicht minder überraschende Höhenflug der Knights seit vergangenen Samstag beendet: Nach acht Siegen aus neun Partien, sechs davon in Serie, mussten sich die Mannen von Head Coach Igor Perovic in heimischer Halle Bayreuth geschlagen geben. Nun peilen die Teckstädter einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde an, um ihre Play-off-Platzierung zu untermauern.

Dass dieses Ziel schwierig zu erreichen sein wird, zeigen besonders die letzten Ergebnisse des kommenden Gegners aus Paderborn. Nacheinander besiegten die Baskets Koblenz, den Tabellenzweiten aus Göttingen und vergangene Woche den Vorletzten aus Leverkusen. „In Paderborn war es schon immer schwierig zu spielen. Gerade jetzt sind sie natürlich voll in ihrem Lauf und strotzen vor Selbstbewusstsein“, ahnt Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt.

Durch ihre Serie haben sich die Paderborner Distanz zur Abstiegszone verschafft und nötigen den Kirchheimer Verantwortlichen damit Respekt ab. „Paderborn verfügt über ausgezeichnete Spieler. Sie spielen einen smarten und abgezockten Stil, agieren physisch und werden immer gut auf den Gegner eingestellt“, beschreibt Igor Perovic die Baskets, bei denen im Offensivspiel die Importspieler herausstechen. Topscorer ist Jonathan Klussmann mit 19,5 Zählern pro Partie. Ihm zur Seite stehen mit Efosa Osawe (16,6), Jalen Johnson (12,1) und Branden Maughmer (11,8) weitere korbgefährliche Akteure. „Das Spiel ist eine große Herausforderung für uns. Wir wollen nach der Niederlage gegen Bayreuth wieder auf Kurs kommen, aber ich kann vor Paderborn nicht genug warnen. Dass es dort zur Sache geht, haben schon andere Teams zu spüren bekommen“, ergänzt Perovic.

In der Tabelle stehen die Ritter auf Platz sieben, nur vier Punkte hinter Platz drei, jedoch auch nur zwei Zähler vor der Verfolgergruppe, bestehend aus Koblenz, Bochum und Nürnberg. Spielbeginn in Paderborn ist am Samstag um 19.30 Uhr. cs