Die Play-off-Bilanz der Knights bei ihren fünf Teilnahmen seit Einführung der K.o.-Spiele zur Saison 2011/12 hält neben Triumphen auch Tragödien parat – ein Überblick.
2011/12: Nach der Hauptrunde belegen die Ritter Rang zwei und ziehen somit in die zum ersten Mal in der ProA ausgetragenen Play-offs ein. In der ersten Best-of-Five-Serie im Viertelfinale schlägt die Mannschaft von Frenki Ignjatovic die ETB Wohnbau Baskets Essen glatt mit 3:0. Auch im Halbfinale gelingt den Knights mit einem 3:0 über BBL-Absteiger Düsseldorf eine Überraschung, die auch im Endspiel lange greifbar ist: In Hin- und Rückspiel muss sich Kirchheim allerdings dem MBC aus Weißenfels geschlagen geben. Der damit bereits verbundene sportliche Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse bleibt aufgrund fehlender Rahmenbedingungen jedoch verwehrt.
2015/16: Eine grandiose Basketballsaison endet mit einer Riesenenttäuschung. Als Hauptrundendritter verabschieden sich die Knights unter Trainer Michael Mai im Play-off-Viertelfinale gegen Trier sang- und klanglos aus den Play-offs.
2016/17: In Michael Mais dritter Saison stürmen die Knights als Hauptrundenvierter in die Play-offs. Nach einem dramatischen 3:2-Sieg im Viertelfinale über Heidelberg erreichen die Ritter das Halbfinale, wo nach drei einseitigen Partien gegen den MBC Endstation ist. Der Respekt der Konkurrenz ist den Schwaben angesichts des wiederholten Play-off-Einzugs unter bescheidenen finanziellen Mitteln endgültig sicher.
2020/21: Durch einen Sieg am letzten Spieltag klettern die Knights auf Platz sechs und qualifizieren sich für die Play-offs, die coronabedingt in zwei Vierergruppen ausgetragen werden. Im abgeänderten Modus trifft Kirchheim auf die Teams aus Heidelberg, Bremerhaven und Schwenningen. Die jeweiligen Sieger bestreiten das Endspiel. Dramatisch: Wegen positiver Corona-Tests verpassen die Knights ein mögliches Entscheidungsspiel gegen Heidelberg um den Einzug ins Finale, das Heidelberg und Leverkusen austragen.
2023/24: Nach fünf dramatischen Spielen ist im Viertelfinale gegen Phoenix Hagen Endstation. Fast noch bitterer: Durch den Halbfinaleinzug der Karlsruhe Lions geht der sechste Startplatz im BBL-Pokal an die Badener, obwohl die Knights nach der Hauptrunde Sechster waren.

