Tischtennis: Dettinger Frauen in Abstiegsnöten, Nabernerinnen obenauf
Kontrastprogramm bei den Teckteams

Für die Frauenmannschaft des TTV Dettingen ist die Situation in der Tischtennis-Bezirksliga nach der 3:8-Heimniederlage gegen die TG Donzdorf ernst, aber noch nicht hoffnungslos. Der SV Nabern beendet die Vorrunde nach dem 8:6-Sieg gegen den TSV Wäschenbeuren auf einem kaum für möglich gehaltenen zweiten Platz.

Dettingen. Der TTV Dettingen hat wie so viele Teams Probleme mit jungen Spielerinnen. Dabei liegt es keinesfalls an der Disziplin, im Gegenteil. Aber nachdem die berufliche Zukunft naturgemäß Priorität hat, ist die Mannschaft unter der Woche studienbedingt in alle Winde verstreut. So kam Julia Weber (19) gerade mal zu einem Einsatz, und Tamara Schloz (20) fand überhaupt keinen freien Termin, blieb ohne Wettbewerbseinsatz. So kann die Mannschaft unter der Woche nicht zusammen trainieren, was sich in fehlender Harmonie bei den Doppeln ausdrückt. Bei Lisa Hörz (21) mangelt es derzeit auch etwas am Selbstvertrauen. Teambetreuer Friedemann Blankenhorn: „Sie ist nicht überfordert oder schlechter als ihre Mannschaftskameradinnen. Doch es fehlt einfach einmal ein Erfolgserlebnis.“ Gegen die TG Donzdorf gewann Hörz immerhin mal wieder ein Match. Kira und Sophie Blankenhorn holten ebenfalls einen Punkt. Die Lage am Tabellenende ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Im letzten Spiel muss der TTV zum Vorletzten, TSV Wäschenbeuren. Friedemann Blankenhorn: „Die Mannschaft liegt uns eigentlich nicht.“

Nur ein paar Kilometer weiter beim SV Nabern läuft es dagegen geradezu optimal. Der Abgang von Gesa Schmid konnte besser als erwartet kompensiert werden. Nach dem 8:6-Sieg gegen den TSV Wäschenbeuren liegt das SVN-Quartett mit einer Bilanz von 11:3 Punkten hinter dem VfL Kirchheim (14:0) auf Rang zwei. Die Stärke der Mannschaft ist die Ausgeglichenheit. Svenja Maurer (24) kann als Nummer eins eine Bilanz von 14 Siegen bei fünf Niederlagen vorweisen. Lisa Allgaier (25) ist am unteren Paarkreuz zu einer Punktegarantin mit einer Bilanz von 11:6 geworden. Und im Doppel sind Elke Kärcher-Goll und Svenja Maurer noch ungeschlagen.

In der Kreisliga verlor der VfL Kirchheim II das Spitzenspiel gegen die TTF Neckartenzlingen mit 4:8. Gegen die junge Mannschaft des Tabellenführers mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren hatte die Bezirksliga-Reserve im Endspurt das Nachsehen. Bis zum 5:4 für die Gäste war noch alles möglich. Marlen Fischer (22), die Nummer eins des VfL, hatte gegen Miriam Maag (19), die Spitzenspielerin der Neckartenz­linger, keine Chance und unterlag in drei Sätzen. Nach der zweiten Niederlage von Fischer gegen Melani Ebinger war die 4:8-Niederlage perfekt. In einem weiteren Spiel besiegte der VfL Kirchheim II Schlusslicht TSV Ötlingen mit 8:2. Der Aufsteiger steht mit 0:14 Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Für die Ötlingerinnen holte Dagmar Burger beide Punkte durch ihre Siege gegen Marlen Fischer und Jasmin Vierthaler.

Der TSV Weilheim II hat sich durch seine beiden Siege gegen den SV Nabern II (8:1) und den TSV Berkheim (8:2) auf Rang zwei vorgeschoben.

In der Kreisklasse B trennten sich der TTC Notzingen-Wellingen und der TSV Jesingen II nach einer Spielzeit von drei Stunden mit 7:7 unentschieden. Dabei mussten die Gäste auf ihre Nummer eins, Manuela Bofinger-Reschl, verzichten. Beim TTC überzeugte Anja Löffel mit drei Einzelsiegen. Beim TSV holten Michaela Petric und Carola Leibold zusammen fünf Punkte. Zwei Matches gewann Silke Burkhardt.