Am dritten Spieltag der Basketball-Regionalliga heißt es Erster gegen Dritter: Tabellenführer USC Heidelberg empfängt am Samstag um 20 Uhr die VfL Kirchheim Knights.
Die Vorzeichen beider Teams sind ähnlich: zwei Spiele, zwei Siege. Beide Mannschaften haben ein ähnliches Korbverhältnis und neun Dreier pro Spiel. Die Heidelberger verfügen allerdings über den zweitbesten Scorer der Liga, Goran Dosen, die beste Freiwurfquote und die meisten Fouls. Folglich steht den Kirchheimern der bislang stärkste Gegner und die härteste Defense bevor. Das bedeutet, dass man sich nicht auf die bisher stärkste Offensive der Liga (knapp 90 Punkte pro Spiel) verlassen kann.
Ein Vergleich zur deutschen Basketballnationalmannschaft kann hier für Außenstehende herangezogen werden. Hat die Kirchheimer Erste bisher wie Schröder, Wagner und Co. in der Vorrunde im Angriff ihr Können gezeigt, so müssen gegen die nächsten beiden Gegner (nach Heidelberg kommt der Absteiger aus Haiterbach in die Sporthalle Stadtmitte) mehr Leistungen wie in den K.-o.-Spielen der EM her. Bedeute also eine intensive Defense, sicheres Aufbauspiel und weniger Fehler machen als der Gegner. Wenn dies umgesetzt wird, kann die Siegesserie der Kirchheimer weitergehen. Dieses Vorhaben wird in Heidelberg allerdings ohne Nil Failenschmid stattfinden müssen – er spielt zeitgleich mit den Knights in Crailsheim. Wie der restliche Spielkader ausfällt, zeigt zum einen die Trainingswoche mit dem Abschlusstraining am Feiertag wie auch die Kaderplanung zwischen Igor Perovic und Marco Wanzke. Hier wird bei Überschneidungen immer die aktuelle Situation besprochen und geschaut, welche jungen Spieler bei welchem Team zum Einsatz kommen. lh/mw

