VfL-Damen sind aufgestiegen – Dettinger Ärger über Spielabsage
Landesliga, wir kommen

Was für ein Spieltag in der Tischtennis-Bezirksliga der Frauen: Der VfL Kirchheim steht nach dem 8:3-Auswärtssieg beim TSV Wäschenbeuren als Meister und Landesliga-Aufsteiger fest, der TTV Dettingen ergatterte im Abstiegskampf beim direkten Konkurrenten TG Donzdorf ein 7:7-Unentschieden.

Kirchheim. Kampflos musste der SV Nabern die Punkte gegen den TSGV Albershausen abgeben. Schuld daran waren große Personalprobleme. Mannschaftsführerin Svenja Maurer sah zur Spielabsage keine Alternative.

Schon wieder Meister: Der VfL Kirchheim ist in den letzten vier Jahren von der Kreisklasse A bis in die Bezirksliga durchmarschiert. Auch in dieser recht starken Spielklasse war die Mannschaft um Carina Frasch nicht zu stoppen und wurde ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Die 6:8-Heimniederlage gegen den SV Nabern vor gut drei Wochen war der einzige Fehltritt.

Auch ohne Tetjana Zimmermann gelang beim Schlusslicht TSV Wäschenbeuren ein 8:3-Erfolg. Melanie Schäfer und Carina Frasch holten zusammen fünf Punkte. Ergänzungsspielerin Rike Gölz hat mit ihren beiden Siegen bewiesen, dass sie in dieser Liga durchaus mithalten kann. Jasmin Vierthaler gewann ein Match. Das Doppel Carina Frasch/Melanie Schäfer blieb in der gesamten Runde im Doppel ungeschlagen (8:0 Siege). Genauso übrigens wie das Naberner Duo Elke Kärcher Gol/Svenja Maurer, die 11:0 Saisonsiege aufweisen.

Zu einem 7:7-Unentschieden kam der TTV Dettingen im Abstiegskampf beim direkten Konkurrenten TG Donzdorf. Einmal mehr zeigte das Team, wie gut es kämpfen kann. Nicht gelegen kam dem TTV allerdings die Spielabsage des Nachbarn SV Nabern gegen den TSGV Albershausen. Der verbesserte sich mit dem kampflosen 8:0-Sieg vom Schlussplatz auf den drittletzten Platz und verdrängte die Dettingerinnen damit wieder auf einen Abstiegsplatz.

Naberns Svenja Maurer erklärte die Absage damit, dass sie und Lisa Allgaier am Wochenende auf einem Pflichtlehrgang für die Trainerlizenz gewesen seien. Bei Verhandlungen wegen einer Spielverlegung sei es mit dem TSGV Albershausen zu keiner Einigung gekommen. Ein anerkannter Verlegungsgrund beim Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern (TTVWH) sind derlei Lehrgangs-teilnahmen nicht: Darüber echauffierte sich Svenja Maurer am meisten: „Das ist eine Sauerei. Der Verband sollte vielleicht einmal seine Regeln überdenken“, grantelte sie. Ihr war die Wettbewerbsverzerrung auch nicht recht.

In der Bezirksklasse ist der TSV Jesingen nach dem 8:5-Sieg beim ASV Aichwald auf den zweiten Platz vorgerückt. Die 2:0-Führung brachte dem Quartett am Sonntagmorgen auf dem Schurwald Sicherheit. Danach präsentierten sich Kathrin Russegger (25) und Franziska Schneider (21) mit je zwei Einzelsiegen in Bestform. Kat­rin Pfender und Sibylle Allgaier machten das Erfolgserlebnis perfekt.