VfL-Basketballer Ulrich Tangl zieht sich nach 42 Jahren als Spieler zurück – Dritte verliert in der Aufstiegsrunde
Laufbahn-Ende auf der Ostalb

Heidenheim. Das nachgeholte Auswärtsspiel der Aufstiegsrunde verlor die Dritte der VfL-Basketballer 61:72 beim Heidenheimer SB. Im Mittelpunkt stand aber nicht das Spiel, sondern der Abschied von Spielertrainer Uli Tangl nach 42 Jahren aktiver Laufbahn.

Die Platzierungen waren vergeben, Jungingen und Illertal haben bereits die ersten Play-off-Spiele hinter sich, da trafen sich der Heidenheimer SB und Kirchheim III noch zum verlegten letzten Spiel der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga. Heidenheim hatte Revanchegelüs­te wegen des Kirchheimer 98:71 vor vier Wochen und bot mit Peppas und Kopi zwei überdurchschnittliche Center neu auf. Der VfL lag zur Pause – nach schwacher Trefferquote – 23:33 im Rückstand, als Spielertrainer Uli Tangl innerhalb von nicht einmal drei Minuten alleine den 33:33-Ausgleich erzwang. Dann jedoch übernahm Kopi und erzielte zehn der 16 Punkte des HSB zum 49:43. Trotz der überlegenen Center (Peppas: 16 Punkte im vierten Viertel) hielt der VfL bis zum 63:59 (38.) mit, doch der dritte Dreier von Kopi zum 66:59 (39.) entschied die Partie für Heidenheim.

Es war das letzte Punktspiel von Tangl, der es mit 54 Jahren noch in die Top Ten der Aufstiegsrunde bei Punkten (Zweiter mit 18,2 Punkten im Schnitt), Freiwürfen (Zweiter mit 81 %) und Dreiern (Sechster mit 1,2 Treffern pro Spiel) gebracht hat, wegen Knieproblemen aber aufhört – und nur noch zur deutschen Meisterschaft der Ü55 Ende Mai in Stuttgart mit einer Spielgemeinschaft antritt.ut