Kirchheim. In der Mehrzweckhalle in Weil am Rhein treffen die fünf Ötlinger Schützen um die Trainer Erwin Singvogel und Herbert Rieke am Samstag auf den SV Altheim-Waldhausen und treten am Sonntag gegen den Gastgeber ESV Weil am Rhein an. Um sich die Teilnahme an den Finalkämpfen doch noch zu sichern, müssen die Ötlinger ihre theoretische Chance auf Tabellenplatz vier wahrnehmen. Dazu sollten sie beide Wettkämpfe am Wochenende hoch gewinnen und die vor ihnen in der Tabelle auf dem vierten Platz liegende HSG München müsste gegen Waldenburg und Ludwigsburg verlieren.
Die derzeit auf dem letzten Tabellenplatz rangierenden Altheimer benötigen dringend einen Sieg, um in der Tabelle einen Platz nach oben zu rutschen und damit den direkten Abstieg zu vermeiden. Dies gelingt aber nur, wenn sie gegen die Rübholz-Schützen einen Sieg erringen und am Sonntag gegen den derzeitigen Tabellensiebten, die SSG Dynamit Fürth, gewinnen. Da nicht sicher ist, ob die Altheimer in ihrer zweiten Begegnung am Sonntag gegen Fürth punkten können, werden sie alles daran setzen, schon den Rübholz-Schützen die Punkte abzunehmen. Das sollten diese aber zu verhindern wissen.
Eine Prognose, wie sich am Ende der Wettkämpfe die Schlusstabelle der Bundesliga Gruppe Süd darstellt, fällt schwer. Die mögliche Punkteverteilung nach Sieg und Niederlage und damit die Platzierung, lässt viele Möglichkeiten offen. Welche Einzelpaarungen sich zwischen den Ötlinger Schützen und den beiden gegne-rischen Mannschaften ergeben, ist derzeit nicht vorhersehbar. Alles hängt von der Verfügbarkeit der besten Schützen jeder Mannschaft ab.Die Ötlinger werden voraussichtlich die derzeit in der Setzliste an den vorderen Positionen geführten Schüt-zen aufbieten.
So oder so: Nach diesem Wettkampfwochenende wird feststehen, welche vier Teams aus dem Südteil der Bundesliga auf welchen Positionen zu den Finalwettkämpfen im Februar fahren und sich Hoffnungen auf den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters machen dürfen.ww
