Kirchheim. Die Doppel waren für den VfL diesmal enorm wichtig und sicherten am Ende mit vier Punkten auch das Unentschieden. Hohl/Stoll zeigten im Spiel gegen das Spitzendoppel Steffens/Kimmerle ihre in dieser Saison beste Leistung und gewannen am Ende überraschend in fünf Sätzen. Am Nebentisch verschliefen Hummel/Klyeisen den ersten Satz, setzten sich gegen Schulze-Kadelbach/Hosseini dann aber doch noch durch. Übelhör/Schorradt zeigten sich vom frühen Aus bei den Bezirksmeisterschaften gut erholt und gewannen sicher in drei Sätzen.
Kapitän Michael Hohl zeigte gegen den zuletzt auch in der Regionalliga stark aufspielenden Steffens eine spielerisch gute Partie, konnte aber in den knappen ersten beiden Sätzen keine der Führungen nutzen und unterlag in vier Sätzen. Einen schwarzen Tag erwischte dagegen Michael Klyeisen an Position eins. Er unterlag Kimmerle glatt in drei Sätzen.
Im mittleren Paarkreuz ging es eng zur Sache, wobei Christian Übelhör eine scheinbar deutliche 2:0-Satzführung gegen Schulze-Kadelbach noch aus der Hand gab. Am Nebentisch zwang Klaus Hummel nach einem 0:2-Satzrückstand seinen Gegner Kapic zwar noch in den fünften Satz, zum Sieg reichte es aber nicht mehr. Beide Partien gingen fast zeitgleich mit 11:13 im Entscheidungssatz verloren.
Nun drohte die Partie vollends zugunsten der Stuttgarter zu kippen. Doch Axel Schorradt spielte seine ganze Routine aus und bezwang Hosseini nach verlorenem ersten Durchgang in vier Sätzen. Spielertrainer Steffen Stoll kam gegen Föhl dann nie richtig ins Spiel und verlor seine Partie in vier Sätzen. Ähnlich erging es Michael Klyeisen, der gegen Steffens konzentriert begann, am Ende aber ebenfalls in vier Sätzen unterlag. Michael Hohl zeigte in seiner zweiten Partie gegen Kimmerle eine kämpferisch starke Vorstellung, die mit dem Sieg belohnt wurde.
Genau umgekehrt wie im ersten Durchgang lief es dann im mittleren Paarkreuz, wo sowohl Klaus Hummel gegen Schulze-Kadelbach als auch Christian Übelhör gegen Kapic mit 11:9 im fünften Satz ihre Spiele zugunsten des VfL drehen konnten.
Das hintere Paarkreuz enttäuschte am Ende etwas, da beide Partien von Axel Schorradt und Steffen Stoll glatt in drei Sätzen verloren gingen und damit ein möglicher Sieg nicht mehr zu schaffen war. Nun lag es am Schlussdoppel Hummel/Klyeisen, zumindest noch das Unentschieden zu sichern. Nachdem die ersten beiden Sätze verloren gegangen waren, konnte mit einer enormen Steigerung in den Folgesätzen der Fünfsatzsieg und damit die Punkteteilung gesichert werden.
Mit nun 7:7 Punkten belegt der VfL einen vermeintlich sicheren Mittelfeldplatz, doch mit Tabellenführer Tuttlingen und dem Dritten aus Untertürkheim warten in den nächsten Spielen schwere Gegner auf die Kirchheimer.mh
Hummel/Klyeisen – Schulze-Kadelbach/Hosseini 3:1, Hohl/Stoll – Kimmerle/Steffens 3:2, Übelhör/Schorradt – Kapic/Föhl 3:0, Hohl – Steffens 1:3, Klyeisen – Kimmerle 0:3, Übelhör – Schulze-Kadelbach 2:3, Hummel – Kapic 2:3, Schorradt – Hosseini 3:1, Stoll – Föhl 1:3, Klyeisen – Steffens 1:3, Hohl – Kimmerle 3:1, Hummel – Schulze-Kadelbach 3:2, Übelhör – Kapic 3:2, Stoll – Hosseini 0:3, Schorradt – Föhl 0:3, Hummel/Klyeisen – Kimmerle/Steffens 3:2
