Keine Medaille gab es für Linn Kazmaier bei ihrem vierten Einsatz bei den Paralympics. Am Mittwoch verpasste die 19-jährige Oberlenningerin mit ihrem Guide Florian Baumman die Podestplätze im Langlaufrennen über zehn Kilometer der Sehbeeinträchtigten deutlich.
Als Fünftplatzierte hatte sie nicht nur auf die erneut siegreiche Russin Anastasia Bagijan großen Rückstand (über acht Minuten), auch ihre drittplatzierte Teamkollegin Leoni Walter war über zwei Minuten schneller. „Heute hat mich der Mann mit dem Hammer erwischt“, schilderte Kazmaier hinterher ihr kräftezehrendes Rennen. „In der zweiten Runde habe ich gemerkt, dass es richtig hart wird und ich nicht so durchziehen kann.“
Aufgeben sei für sie jedoch keine Option gewesen. „Wenn ich nicht krank bin oder ich merke, dass ich meinem Körper nichts Gutes tue, dann ziehe ich auch durch.“
Der nächste Einsatz ist am Freitag im Biathlon-Sprint geplant.

