Am Vormittag waren die beiden in der Qualifikation auf den fünften Rang gefahren und hatten sich damit unter den 13 Starterinnen einen der zwölf Plätze für das Schlussrennen gesichert. Die Oberlenningerin war dabei als einzige ohne Schießfehler geblieben.
Für das Finale am Mittag wurde die Bestzeit der Qualifikation im Verhältnis zum Grad der körperlichen Beeinträchtigung herangezogen. Fehler wurden mit jeweils 15 Sekunden draufgerechnet. So ergab sich für Kazmaier/Baumann ein um 1:55 Minute späterer Start. Am Schießstand bewies die 19-Jährige im ersten Durchgang gute Nerven und traf alle fünf Scheiben. Im zweiten Schießen lag sie einmal daneben. Am Ende der Verfolgung hatte sie 1:18 Minute Rückstand auf die Siegerin Carina Edlingerova aus Tschechien. Zweite wurde Yue Wang aus China, Dritte Kazmaiers deutsche Kollegin Leonie Walter, die zwar als Vierte ins Ziel kam, wegen technischer Probleme am Schießstand aber Zeit gutgeschrieben bekam.

