Lokalsport
Ludwigsburg steigt ab –
Vechta im Finale

Frankfurt. Die Basketballer aus Ludwigsburg steigen nach elf Jahren Erstklassigkeit in die Pro A ab. Im Endspiel um den Klassenerhalt unterlagen die Neckar-Riesen am Samstagabend den Frankfurt Skyliners vor 5 000 Zuschauern in der ausverkauften Fraport-Arena mit 72:77 (20:31). Dabei bekam die Mannschaft von John Patrick ihre Nervosität fast über das gesamte Spiel hinweg nicht in den Griff. 21 Ballverluste, die meisten davon in der ersten Hälfte, und eine schwache Wurfquote führten dazu, dass die Gäste zeitweilig mit 20 Punkten zurücklagen. Erst nachdem Frankfurts Bester, Zack Peacock, nach einem Kopfstoß gegen Max Weber im dritten Viertel vom Feld musste, witterte Ludwigsburg seine Chance und verkürzte den Rückstand bis auf vier Zähler knapp 20 Sekunden vor Schluss. Doch es blieb dabei: Die Neckar-Riesen erwischten einen pechschwarzen Tag und waren am Ende nicht clever genug, um das Spiel noch zu drehen. „Frankfurt war besser. Sie haben drei Viertel dominant gespielt und exzellent verteidigt“, stellte Ludwigsburgs Coach John Patrick fest. „In der ersten Hälfte hatte Frankfurt 16 Würfe mehr. So kann man nicht gewinnen.“

In der Pro A ist gestern die Entscheidung um den Aufstieg gefallen. Mit einem 86:74-Erfolg im fünften und entscheidenden Spiel des Play-off-Halbfinales gegen die BG Karlsruhe hat sich Aufsteiger SC Vechta gestern Abend ins Endspiel um die Meisterschaft gekämpft. Die Rastas treffen nun in der ersten Final-Begegnung am Freitag, 3. Mai, auf die Baskets aus Düsseldorf. Das Final-Rückspiel findet am folgenden Sonntag, 5. Mai, statt.bk