Tennis
Mariella Thamm greift an: Tennis-Talent mit großen Zielen

Mariella Thamm aus Neckartailfingen lässt mit ihren 15 Jahren bereits auf internationaler Bühne aufhorchen.

„Ich will Nummer eins werden“: Mariella Thamm. Foto: Eibner

Sie ist erst 15, spielt leidenschaftlich gern Tennis und hat konkrete Vorstellungen von ihren sportlichen Zielen. Mariella Thamm aus Neckartailfingen sagt: „Ich habe einen unfassbaren Ehrgeiz. Ich will alle Spiele gewinnen, später einmal viele Grand Slams. Vor allem Wimbledon, mein Lieblingsturnier seit meiner Kindheit. Mein Ziel ist, Profi und die Nummer Eins der Welt zu werden.“

So wird die taffe Juniorin in diversen Medien zitiert. Und wer ihren weiteren Worten lauscht, hegt keinen Zweifel daran, dass sie ihren einst drei Jahre beim TEC Waldau begonnen Erfolgsweg konsequent weiterverfolgen wird: „Ich bin eine schlechte Verliererin. Ich will immer gewinnen. Das zeichnet mich aus.“ Ihre Stärken sind ein guter Aufschlag, die Vorhand, ihre Aggressivität und ein unbändiger Kampfgeist.

Die ersten Erfolge haben sich schon eingestellt. 2025 hat Thamm auf der ITF-Tour drei Nachwuchsturniere gewonnen. Darunter eins in San Jose (Costa Rica). Der 6:4, 7:5-Sieg in Kamen gegen die gleichaltrige Ida Wobken war ihr erster ITF-Titel. Anfang Juni erreichte sie beim Juniorenturnier der French Open in Paris die zweite Runde. Im internationalen Junioren-Ranking belegt sie aktuell nach 81 Prozent gewonnener Spiele Platz 29. In der Weltrangliste WTA steht sie als jüngste Spielerin momentan auf Platz 605.

Mariella Thamm hat den vollen Rückhalt ihrer Eltern: Vater Michael, ein früherer Fußballprofi, Mutter Dagmar, einst Bundesliga-Tennisspielerin. In der Liga spielt sie für den Heidelberger TC und trainiert im Landesleistungszentrum Leimen wie einst auch die späteren Stars Steffi Graf. Boris Becker und Anke Huber – wenn das kein gutes Omen für eine große Karriere ist.