Notzingen. Im besten Schwabenalter kam das vorübergehende Aus – nach der 40. Auflage 2009 fiel im vergangenen Jahr eine der ältesten und renommiertesten Leichtathletikveranstaltungen im Kreis aus. „Wir hatten einen Generationenwechsel und mussten erst wieder einen neuen Helferstamm aufbauen“, erklärt Christoph Hermann von der Leichtathletikabteilung des TSV Notzingen.
Nachdem dieser inzwischen erfolgreich vollzogen ist, steht einer Neuauflage des Walter-Schäfer-Sportfests 2011 nichts im Wege, mit neuen Helfern zu neuen Ufern heißt das Motto. Die 41. Auflage steigt am kommenden Sonntag ab 9.30 Uhr. Im Programm stehen Mehrkämpfe von den Schülerklassen D über Jugend und Aktive bis zu Seniorenwettbewerben sowie Kugelstoßen für Schüler und Schülerinnen – großer Aufwand für eine verhältnismäßig kleine Abteilung wie die TSVN-Leichtathleten. „Die Organisation und Abwicklung bindet die ganze Gemeinde ein“, weiß Christoph Hermann, „insbesondere die Eltern unserer Schüler sind als Helfer gefordert.“
Kein Wunder: Schließlich erwarten die Macher, dass ähnlich viele Teilnehmer in den Eichert pilgern wie vor der Zwangspause im vergangenen Jahr. „Erfahrungsgemäß waren das immer so um die 200“, rechnet Hermann, der jedoch auch mit einer kleinen Hiobsbotschaft aufwarten muss: „Wir haben den Umfang etwas reduziert und den Hochsprung wegfallen lassen“, sagt er.
Nichtsdestotrotz dürfte das Sportfest in Notzingen nichts an Anziehungskraft verlieren. Dafür war es in der Vergangenheit schon zu oft Schauplatz spannender Wettbewerbe mit Sportlern, die es später zu großer Bekanntheit brachten – so startete zum Beispiel auch Tobias Unger nicht nur zu Jugendzeiten mehrmals in Notzingen. Letztmals war der „Schwabenpfeil“ 2003 zu Gast im Eichert.pet
