Angelika Matt-Heidecker, Kirchheimer Oberbürgermeisterin: „Sie wissen ja, dass die Knights derzeit meine Lieblingsmannschaft sind. Ihr wünsche ich deshalb, dass sie ihr gutes Spielniveau möglichst lange halten kann – um am Ende der Saison eine starke Play-off-Runde abzuliefern. Die Großen zu ärgern, das muss der Knights-Anspruch sein. Schön wäre auch, wenn sich die Kirchheimer Sportvereine künftig verstärkt den Trendsportarten öffnen könnten. Ich denke da zum Beispiel an Dirtparks für Fahrradsportler. Die Stadt könnte einen Platz zur Verfügung stellen. Solche Einrichtungen sind für Kinder und Jugendliche von heute sehr attraktiv.“
Arnulf Dümmel, ehemaliger Handball-Bundesligaspieler und VfL-Star in den Achtzigerjahren: „Ich bin jetzt 60 und hoffe, dass ich körperlich und geistig fit bleibe. Meinem früheren Verein Frisch Auf Göppingen wünsche ich, dass er schnellstmöglich wieder an den Erfolg der Vorsaison anknüpft, als er Fünfter wurde. Allerdings riss der Abgang von Lars Kaufmann zur SG Flensburg/Handewitt vor Saisonstart sportlich ein größeres Loch als ich erwartet hätte. Umso mehr freue ich mich über meinen Heimatverein TSV Zizishausen, der in der Oberliga derzeit Vierter ist. Hoffentlich erleidet er demnächst, wenn TSV-Regisseur Maximilian Baum für ein Jahr nach Amerika geht, keinen Leistungseinbruch.“
Detlef Pflüger, Abteilungsleiter Fußball im VfL Kirchheim: „Ich wünsche mir besondes viel Gesundheit, weil wir jetzt noch drei harte Monate durchstehen müssen – in diesen entscheidet sich, ob die Abteilung genügend Sponsoren findet, um in der Saison 2012/13 mit einer Verbandsligamannschaft an den Start gehen zu können. Dann wünsche ich mir 150 bis 200 Zuschauer bei Heimspielen, Spieler, die nicht wegen des Geldes Fußball spielen, und schließlich eine VfL-Fußballabteilung, die wieder Publikumsnähe zeigt. Die Chance für die Wiederbelebung der ersten Mannschaft sehe ich momentan bei 50:50. Positive Signale aus der Wirtschaft sind vorhanden.“
Radi Tomasevic, Knights-Kapitän: „Als gebürtiger Serbe drücke ich auch 2012 wieder meinem Heimatverein Partizan Belgrad die Daumen – den Fußballern wie Basketballern, die beide um den Landesmeistertitel kämpfen. Bei der Fußball-EM in Polen und der Ukraine fiebere ich mit dem Land meiner Mutter mit, nämlich mit Griechenland, aber natürlich drücke ich auch Deutschland die Daumen. Ich glaube aber, dass Weltmeister Spanien den Titel holen wird, weil sie die besten Einzelspieler haben.“
Holger Karow, zweimaliger Segelflug-Weltmeister der Fliegergruppe Wolf Hirth: Es ist der Hamburger SV, dem ich viel Glück wünsche – ich bin gebürtiger Hamburger. Aber der neue Trainer Thorsten Fink wird den angestrebten sechsten Tabellenplatz und damit die Euro-League-Qualifikation schon noch schaffen, daran glaube ich. Als Segelflieger wünsche mir mal wieder einen Treppchenplatz bei einer Weltmeisterschaft – bei der WM 2009 in Ungarn war ich Zehnter. Im kommenden August ist die WM im texanischen Uvalde, für die ich als Dritter der deutschen Meisterschaft qualifiziert bin. Ich hoffe, dass ich mit dem brandneuen Segelflugzeug der Firma Schempp-Hirth dann unter die ersten drei fliegen werde.“
Wolfgang Frank, Fußballtrainer des belgischen Zweitliga-Spitzenreiters AS Eupen mit Wurzeln in Schlierbach: „Sie erwischen mich gerade in Belek/Türkei, wo wir ein zehntägiges Trainingslager verbringen. Mit AS Eupen will ich in dieser Saison den Direktaufstieg in die erste Liga schaffen. Die Aussichten bei acht Punkten Vorsprung sind gut, auch wenn wir mit KV Oostende und Charleroi Sporting Club zwei spielstarke Verfolger hinter uns haben. Aber ich will endlich meinen ersten Titel gewinnen!“
