Kirchheim. Die erste Mannschaft der VfL-Turner blickt auf eine zweite erfolgreiche Saison in der dritten Bundesliga zurück. Traten die VfL-Turner 2011 in der Nord-Liga an, setzte sie die Organisation der Deutschen Turnliga 2012 glücklicherweise in die dritte Bundesliga Süd – Mammut-Touren wie nach Hannover gehörten damit der Vergangenheit an. Weil Kirchheim zentral im Einzugsgebiet der Süd-Liga liegt, war Unterhaching die weiteste Tour. Die Südstaffel gilt als die stärkere der beiden Ligen. Deshalb war es für Kirchheims Turner nach dem Wechsel spannend, wie stark ihre Gegner auftreten würden. Das Saisonziel hieß deshalb klar, nicht abzusteigen.
Dass dies machbar sein würde, zeigte schon der erste Wettkampf gegen die TG Allgäu – der VfL verlor knapp gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga. Diese Einschätzung bewahrheitete sich dann auch eine Woche später mit einem Sieg gegen das Turnteam Kieselbronn/Iffezheim. Das Turnteam Vega Schiltach und die KTV Heilbronn waren jedoch eine Nummer zu groß für das junge Kirchheimer Team, das drei 16-Jährige in seinen Reihen hat. Gegen den TSV Jetzendorf folgte dann der zweite Sieg, der den Klassenerhalt sicherte. Und mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten MTV Ludwigsburg bietet sich nach Erreichen der Pflicht sogar die Chance, zur Kür noch auf Rang vier hochzuklettern.
„Toll, dass wir schon nach fünf Wettkampftagen das Ziel erreicht haben“, sagt Matthias Pohl. „Die VfL-Turner haben sich auch durch kleine Verletzungen während der Saison nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir hatten immer noch den einen oder anderen in der Hinterhand, als wir umstellen mussten. Denn die meisten sind in der Lage, einen guten Sechskampf zu turnen“, lobt der Coach. Rechne man die eingekauften ausländischen Turner verschiedener Gegner ab, sieht Pohl sein Team sogar im ersten Tabellendrittel.
Für Kirchheim gehen in Ludwigsburg Marcus Bay, Marius Gebhardt, Daniel Paul, Simon Paul, Felix Pohl, Moritz Pohl und Dominik Weber an die Geräte.
