Nach zwei knappen Niederlagen in Serie wartet auf die Basketballer des VfL Kirchheim die nächste Herausforderung in der Regionalliga Südwest. Beim VfL Bensheim soll sich am Samstag der bislang ordentliche Auftritt des Aufsteigers auch wieder in Punkten niederschlagen.
Viel fehlt den Basketballern des VfL Kirchheim Knights derzeit nicht, um sich für ihre Leistungen in der 1. Regionalliga Südwest zu belohnen. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen den SV Möhringen mussten sich die Teckstädter zunächst bei BBU 01 Ulm und zuletzt den ambitionierten Artemis Sunkings Saarlouis knapp geschlagen geben. Am Samstag bietet sich der Mannschaft von Headcoach Marco Wanzke im benachbarten Bundesland die nächste Gelegenheit, die knappen Rückschläge hinter sich zu lassen.
Vor allem der jüngste Auftritt gegen Saarlouis dürfte den Kirchheimern Mut machen. Gegen einen mit mehreren Profispielern gespickten Gegner hielten die Knights lange dagegen und kämpften sich nach zwischenzeitlich deutlichem Rückstand noch einmal heran. Insbesondere im Schlussviertel zeigte sich, dass die Mannschaft auch gegen körperlich überlegene Teams mithalten kann.
Die nächste Aufgabe hat es ebenfalls in sich und ist zudem die erste weite Auswärtsreise. Bensheim musste zum Saisonauftakt zwar zwei Niederlagen hinnehmen, meldete sich zuletzt aber eindrucksvoll zurück. Beim Auswärtsspiel gegen die PS Karlsruhe Lions II lagen die Hessen zwischenzeitlich mit 22 Punkten zurück. Nach dem Seitenwechsel drehte das Team die Partie mit einem 18:3-Lauf. Am Ende stand ein 76:64-Erfolg.
Damit ist klar, worauf es für die Kirchheimer ankommen wird: Die Gäste dürfen dem Gegner möglichst wenig einfache Punkte ermöglichen und müssen von Beginn an konzentriert verteidigen. Gerade Ballverluste und zugelassene Offensivrebounds sind als Schwachstellen ausgemacht, beides Dinge, welche die Bensheimer gegen die Lions für sich nutzen konnten. Gleichzeitig wird es darauf ankommen, die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen und die Intensität über die gesamte Spielzeit hochzuhalten.
Mit jeweils einem Sieg aus den ersten drei Begegnungen begegnen sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Für den Aufsteiger von der Teck wäre ein Erfolg in Hessen mehr als eine Korrektur der jüngsten Ergebnisse. Er wäre ein weiterer Beleg dafür, dass die Mannschaft in der neuen Spielklasse angekommen ist. Da die beiden Großen Fabian John (weiterhin verletzt) und Constantin Munz nicht zur Verfügung steht, braucht es allerdings eine Energieleistung – und diesmal auch das passende Ergebnis. mw

