Notzingen. Der TTC Notzingen-Wellingen hat es im Heimspiel der Tischtennis-Bezirksliga gegen Kirchheim nicht geschafft, eine 2:1-Führung aus den Doppeln zu nutzen. Norman Zinßer, Oliver Rataj und Julian Schmid verloren knapp. Benjamin Hauff war gegen Abwehrspieler Jörg Herrmann chancenlos. Hinten punkteten Mark Hägele und Simon Maier, „doch insgesamt war das zu wenig“, wie Maier feststellte. Auch im zweiten Durchgang konnte nur Hauff punkten, sodass die Partie mit 5:9 endete. Aufsteiger TTC hat damit zwar weiter drei Punkte Vorsprung auf Wernau, aber das schwerere Restprogramm. Gegen die oberen drei Mannschaften dürfte es schwer werden, zu punkten, und Wernau spielt noch gegen die beiden Tabellenletzten.
Bezirksklasse
Sehr schwer wird der Klassenerhalt auch für den VfL Kirchheim VI. Beim Konkurrenten TTC Esslingen II unterlagen die Teckstädter mit 4:9 und haben jetzt schon drei Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Im ersten Durchgang gelang kein Einzelsieg, drei Partien gingen in fünf Sätzen verloren. Dann setzten Simon Steinhübl, Marcel Braun und Christian Glöckner zu einer Aufholjagd an. Doch Kilian Steinhübl konnte seine 2:0-Führung nicht nutzen und Esslingen feierte den Heimsieg.
Kreisliga A
Spannung bis zum Schlussdoppel gab es im Spitzenspiel zwischen dem TTC Notzingen-Wellingen II und dem TSV Jesingen. Der TTC hatte bei einem Punkt Vorsprung die bessere Ausgangslage, musste aber auf den verletzten Robin Krebs verzichten. Bei Jesingen war Konstantin Gauckler nicht fit, stellte sich aber im Einzel in den Dienst der Mannschaft.
Den besseren Start erwischten die Gäste, die in den Doppeln in Führung gingen und diese mit einem Sieg von Oliver Jungbauer verteidigten. In der Mitte gab es zwei Fünfsatzspiele, wobei vor allem das Duell von Roberto Salow und Max Blon ein echter Krimi war. Salow wehrte zwei Matchbälle ab und gewann in der Verlängerung. Hinten war Jesingen stärker und ging durch Andreas Rottmann und Valentin Klobucar wieder in Führung. Im zweiten Durchgang musste sich Jungbauer dem stark spielenden Oliver Jakob geschlagen geben. Dafür gewann Konstantin Gauckler gegen David Häuser überraschend glatt in drei Sätzen. In der Mitte gingen wieder beide Zähler an Notzingen, hinten beide an Jesingen. Bei einer 7:8-Führung für die Gäste musste das Schlussdoppel entscheiden. Hier konnten Jungbauer/Blon im zweiten Satz ausgleichen, verspielten aber in Satz drei eine Führung. Jakob und Salow nutzten dies und gewannen am Ende verdient mit 3:1. Damit bleibt der TTC vor den „Gerstenklopfern“ und hat die Meisterschaft weiter selbst in der Hand.
Frauen Landesliga
Nur drei Spielerinnen konnte der TTV Dettingen gegen Neuhausen aufbieten. So kam keine rechte Spannung auf und die Gäste gewannen deutlich mit 2:8. Die Punkte für Dettingen holten Lena Blankenhorn und Kira Kamm. Miriam Maag musste ihren Gegnerinnen gratulieren. In der Tabelle änderte das Ergebnis nichts: Neuhausen bleibt Zweiter, Dettingen Fünfter.
Frauen Landesklasse
Im Spiel um Platz zwei hat der TV Bissingen „nach kampfbetontem Spiel auf Augenhöhe am Ende unglücklich verloren“, wie es TVB Spielerin Gudrun Reichle formulierte. Die Partie verlief lange Zeit ausgeglichen, Bissingen konnte durch vier Fünfsatzsiege den Anschluss halten. Besonders Snezana Jovanovic war gut aufgelegt und konnte alle Spiele gewinnen. Am Ende setzten sich trotzdem die Gastgeberinnen durch. „Ausschlaggebend war, dass unsere Ersatzfrau Wilhelmine Karban das letzte Einzel gegen Reichle für sich entschied“, bilanzierte Weilheims Claudia Günter das 8:6. So verteidigte der TSV Platz zwei, Bissingen bleibt auf drei.
Frauen Bezirksliga
Eine klare Angelegenheit war das letzte Saisonspiel der SG Jesingen-Neuffen. Gegen den VfL Kirchheim gewann die bereits als Meister feststehende Spielgemeinschaft mit 8:2. „Wir haben tapfer dagegengehalten“, meinte Kirchheims Rike Gölz. „Das Doppel von Elke Kärcher-Goll und mir gegen die zwei Neuffener war lange offen, bis wir in Satz fünf einen kapitalen Fehlstart hingelegt haben.“ In den ersten Einzeln konnte der VfL durch Zimmermann und Kärcher-Goll ausgleichen. Hinten unterlagen Gölz und Burger mit 1:3 und 2:3. „Unsere Gegnerinnen waren einfach einen Tick besser“, meinte die VfL-Kapitänin. „In Durchgang zwei hatten wir dann keine echte Siegchance mehr, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.“ Max Blon

