Kreisliga B, Staffel 6: SV Nabern will sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden
Neidlinger Höhenflieger fordern den Primus

Zweimal ist der Erfolgsmotor des SV Nabern in der Kreisliga B 6 zuletzt ins Stocken geraten – folgt am Sonntag beim TV Neidlingen II der dritte Aussetzer?

Kirchheim. Elf Spiele lang pflügte der SV Nabern durch die Liga, eilte von Sieg zu Sieg und marschierte der Konkurrenz davon. Jetzt, da die Platzverhältnisse Richtung Winter schlechter wurden, konnten die Mannen um Trainer Viktor Oster ihre spielerische Klasse nicht mehr wie gewohnt ausspielen – ein Grund für das 3:3 gegen Jesingen II und das 2:3 in Owen. Enges Geläuf, seifiger und tiefer Untergrund sowie ein hoch motivierter Gegner erwarten die Mannen vom Oberen Wasen auch am Sonntag im Neidlinger Benzwang im Spiel gegen den TVN II. „Sicher werden wir wieder schlechte Platzverhältnisse haben, am Sonntag wollen wir dennoch gewinnen, um mit einem Sieg dieses gute Jahr abzuschließen“, so Oster.

Im Neidlinger Lager sieht man die Jungs von Tobias Feller und Oliver Sekan trotz des jüngsten Höhenfluges mit 20 Zählern aus den letzten acht Spielen ohne Niederlage als klare Außenseiter. „Bisher ist das wie ein Märchen für uns, so weit vorne zu stehen. Ein Punkt am Sonntag wäre schon klasse. Vielleicht ist noch mehr drin“, träumt TVN-Abteilungsleiter Marlon Lamour.

Auf dem zweiten Platz zu überwintern ist für den TSV Jesingen II indes nicht nur ein Traum, sondern in greifbarer Nähe. Auch die Mannen um TSVJ-Coach Michael Panknin hätte vor der Saison kaum einer so weit vorne erwartet. Jetzt wäre man mit einem Heimsieg gegen den TSV Schlierbach drei Monate lang Tabellenzweiter. Es sei denn, Owen schlägt übermorgen Schlusslicht Beuren II mit 17 Toren Unterschied. Ausgeschlossen ist das nicht, schließlich haben die Jesinger selbst den TSVB vor zwei Wochen mit 17:0 besiegt. „Schlierbach ist nicht Beuren, zudem fehlen am Sonntag mit Schleser, Gomes, Nething und Härtl vier Leistungsträger. Nichtsdestotrotz wollen wir uns mit einem positiven Gefühl in die Winterpause verabschieden, um möglichst als Tabellenzweiter zu überwintern“, so Panknin.

Gegner Schlierbach wurmt immer noch das 3:4 gegen die „Gerstenklopfer“ zum Saisonauftakt. Nach vier Siegen aus den letzten sechs Begegnungen fährt man mit breiter Brust in die Lehenäcker. „Für die unglückliche und bittere Hinspielniederlage wollen wir uns revanchieren“, so TSVS-Coach Martin Schumacher.

Beim TSV Ötlingen geht es nach der endgültigen Demission von Spielertrainer Birant Sentürk für das Interimstrainergespann Horst Koch/Sebastian Karl darum, ihr Team im heimischen Rübholz auf einen Sieg gegen den TSV Holzmaden II einzuschwören, um in der Rückrunde noch mal angreifen zu können.

Last not least: Falls im Heinrich-Scheufelen-Stadion unterm Wielandstein gespielt werden kann, erwartet dort übermorgen der TSV Oberlenningen den TSV Ohmden.