„Wintersport“ einmal anders: Während die Kicker des TV Neidlingen in Erwartung der fußballerischen Wintervorbereitung körperlich verharren (müssen), heißt es stattdessen unter Einbeziehung der kleinen grauen Zellen am kommenden Samstag: Ober sticht Unter.
Wer „reizt“ und wer weiß, wer wann etwas zu „bieten“ oder zu „melden“ hat? Der Alleingang ist ein „Durch“ oder auch ein „Untendurch“. Die Rede ist hier also keinesfalls vom Fußball – den gibt es auf Vereinsebene in Neidlingen zwar auch schon seit 54 Jahren. Parallelen zum Binokel, einem Kartenspiel, das in Württemberg bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde und seine Wurzeln in Frankreich hat, gibt es aber auch unterm Reußenstein zweifelsfrei. Der Name „Binokel“ hat seinen Ursprung im italienischen „bin oculi“ und bedeutet so viel wie zwei Augen, weil mit einem sogenannten doppelten Blatt gespielt wird.
Und wenn TVN-Fußballtrainer Christopher Andrä während einer Partie seiner Kicker eine Einwechslung vornimmt, hat er bestenfalls spielerische oder kämpferische Verstärkungen im „Dabb“. Genau den gibt es in Form von drei oder vier Karten auch im Binokel, jenem Spiel, das mit einem 48er-Blatt zu dritt oder zu viert gespielt wird. Am Samstag ab 16 Uhr auch im Neidlinger Sportheim an der Reußensteinhalle, wo Organisator Robert Kuch nicht nur mit vorbereiteten Spieltischen sondern auch Speis und Trank aufwartet. wai
Voranmeldungen erbeten an robert.kuch@web.de

