Frickenhausens Team-Star fällt im Bundesligaspiel in Bremen aus
Niwa zurück nach Japan

Es ist eines der Spiele, zu dem Koki Niwa nicht kann: Der 17-jährige Japaner fällt im heutigen Frickenhausener Bundesliga-Gastspiel in Bremen wegen einer anderweitigen Turnier-Verpflichtung aus.

Frickenhausen. Der TTC Fricken­haus­en erwischte bekanntlich einen Saisonstar nach Maß – 3:2-Sieg in Saarbrücken, 3:2 gegen Ochsenhausen im DTTB-Pokal, 3:0 gegen Herne. So kann es weitergehen. Heute Abend gastieren die Jungs von Trainer Jian Xin Qiu beim Tabellensechsten SV Werder Bremen (19 Uhr), eine Partie, in der allerdings auf den 17-jährigen Weltranglisten-Zwanzigsten Koki Niwa verzichtet werden muss. Er muss in Japan an einem wichtigen Turnier teilnehmen und steht wieder zur TTC-Heimpremiere am Sonntag gegen Fulda (ab 15 Uhr) zur Verfügung. Für Niwa rückt dessen Landsmann Masaki Yoshida aus dem Zweitliga-Team in die Mannschaft. Yoshida ist die Nummer eins in der „Zweiten“.

Der SV Werder Bremen, der in der Vorsaison lediglich durch das schlechtere Spielverhältnis die Play-offs verpasst hatte, hat derzeit 2:4 Punkte auf dem Konto – der bisher einzige Sieg datiert aus der 3:1-Überraschung gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf. Zuletzt verloren die Werderaner 2:3 in Ochsenhausen. Dennoch konnten die zwei Abgänge Kamal Achanta (Italien) und Jens Lundquist (Frankreich) mit dem Ex-Ochsenhausener Chuang Chi Yuan und mit Paul Drinkhall mehr als adä­quat ersetzt werden.

Insbesondere Chuang Chi Yuan präsentiert sich derzeit in Hochform – am Wochenende schlug er den Weltranglistenzweiten Ma Long (China) 4:0. In der laufenden Saison kassierte er bislang nur eine Niederlage gegen Ruwen Filus (Grenzau). Nicht so gut lief es bisher für Bremens Nummer zwei Adrian Crisan und Nummer drei Drinkhall. Außerdem steht noch Constantin Cioti zur Verfügung, doch wer von ihnen zum Einsatz kommt, wird in Bremen wohl erst kurzfristig entschieden.

Bei Frickenhausen hat Trainer Qiu außer Koki Niwa mit Yang Wang und Steffen Mengel alle Spieler an Bord. Von einem leichten Spiel nach dem euphorisierenden Bundesliga-Auftakt will er allerdings nichts wissen: „Bremen ist sicherlich Favorit. ­Chuang präsentiert sich zurzeit in Hochform und auch die übrigen Spieler sind nicht schlecht“. Gewinnen will Qiu an der Weser trotzdem.