Lenningen. „Wir spielen zurzeit keinen guten Fußball“, klagt Oberlenningens Spielertrainer Alessandro di Martile. Will der Spitzenreiter im Ohmdener Bergwald erfolgreich sein, wäre dies aber dringend nötig. Keine guten Erinnerungen haben die Oberlenninger an die Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison gegen den TSV Ohmden. Nur einen Zähler (1:1, 0:1) gab es da für die Elf von Trainer di Martile, die gerade in diesen beiden Spielen den möglichen Aufstieg in die Kreisliga A verspielte. „Ich hoffe, es ist jedem meiner Spieler bewusst, dass wir gegen den TSV Ohmden noch was gutzumachen haben“, sagt er vor dem Gastspiel beim Angstgegner.
Die Verfolger der Oberlenninger, der TV Neidlingen und der TSV Ötlingen, hoffen derweil auf einen Patzer des Primus‘. Der Trainer des Tabellenzweiten TVN, Robert Bressmer, erwartet am Sonntag seinen ehemaligen Verein VfB Neuffen II. „Wenn es auch nur die zweite Mannschaft ist, so freue ich mich auf das Wiedersehen“, so Bressmer.
Der TSV Ötlingen steht mit 15 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz und steht am Sonntag beim TSV Beuren II vor einer Pflichtaufgabe. Bis auf die 2:4-Niederlage beim TSV Schlierbach ist Ötlingens Spielertrainer Birant Sentürk mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Aufgrund einiger langzeitverletzter Spieler haben die Ötlinger mit Serkan Karacagün noch einen erfahrenen Spieler verpflichtet. Der 35-Jährige war seit sechs Monaten für keinen Verein mehr im Einsatz, spielte zuletzt beim TSV Ebersbach. Der bezirksligaerfahrene Mann soll die Ötlinger Defensive verstärken.
Zehn Punkte aus sieben Spielen ist die Bilanz des TSV Schlierbach. „Wir sind im Soll“, freut sich Trainer Martin Schumacher, der die nächsten beiden Spiele gegen den TSV Holzmaden II und eine Woche später gegen den TSV Jesingen II gewinnen will. „Wenn uns das gelingt, können wir am 1. November mit breiter Brust zum TV Neidlingen fahren“, meint der Schlierbacher Coach.
Vor seinem ersten Saisonsieg steht der TSV Jesingen II. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten, SGM Frickenhausen/Tischardt, die ebenfalls noch kein Spiel gewinnen konnte, stehen die Chancen auf den ersten Jesinger „Dreier“ nicht schlecht.
Damit das ausgegebene Saisonziel (einstelliger Tabellenplatz) nicht in weite Ferne rückt, sollte der Tabellenelfte, TSV Owen, gegen die SGM SGEH/Unterlenningen zumindest nicht verlieren. Trotz des durchwachsenen Saisonstarts ist der Owener Trainer Claus Eberle zufrieden: „Die Spieler ziehen alle mit. Wir machen zu viele einfache Fehler, das muss baldmöglichst abgestellt werden.“kdl
