Lokalsport
Osnabrück streicht in der Pro A die Segel

Osnabrück. Die GiroLive Ballers aus Osnabrück haben sich aus der 2. Basketball-Bundesliga Pro A verabschiedet. Der Klub hat seinen Widerspruch gegen den am 23. März verhängten Lizenzentzug zurückgenommen. Dies erklärte Stefan Felsner, der Anwalt der GiroLive-Ballers in Abstimmung mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter des Zweitligisten, Stephan Michels. Mit der Rücknahme des Widerspruchs wird der Lizenzentzug automatisch rechtskräftig. Im Klartext heißt das: Der bisherige Tabellenfünfte hat mit der 70:81-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Meis­ter Bayern München sein letztes Spiel in der Pro A bestritten. Alle Saisonbegegnungen mit Osnabrücker Beteiligung werden aus der Wertung genommen. Osnabrück ist damit Letztplatzierter und steht als erster Absteiger aus der Pro A fest. Die Knights aus Kirchheim, die beide Saisonspiele gegen die Ballers verloren haben, rücken in der bereinigten Tabelle nun auf Platz sechs vor.

Liga-Geschäftsführer Nicolas Grundmann: „Das ist für Trainer, Spieler, Fans und Sponsoren in Osnabrück sehr bitter. Allerdings hätten sich die Verhältnisse rund um die Ballers immer mehr als ein „Fass ohne Boden“ entpuppt, sagt Grundmann. „Dieser Schritt war deshalb unvermeidbar.“ tb