Erkenbrechtsweiler. Es will einfach nicht so richtig hinhauen mit dem Punktesammeln bei der SGEH. Mit dem 1:1 beim VfB Oberesslingen/Zell vor rund zwei Wochen kam zumindest der erste Auswärtspunkt aufs Konto. Da am vergangenen Sonntag die Heimpartie gegen den Ex-Verbandsligisten FC Donzdorf witterungsbedingt ausfiel, ist der Abstand zu den garantierten Nichtabstiegsplätzen allerdings größer geworden. SGEH-Trainer Pedro Pereira bereitet die tabellarische Situation immer mehr Kopfzerbrechen, zumal als übernächster Gegner auch noch der einsame Spitzenreiter TSV Deizisau zum Kontrahenten wird. Nur zwei der bislang absolvierten 13 Partien hat die SGEH gewonnen – zu wenig, um Kontakt zum Mittelfeld zu bekommen. Den SGEH-Verantwortlichen ist somit klar, dass nur ein Sieg in Neuhausen der Sportgemeinschaft einen richtigen Schub bringt.
Beim sonntäglichen Gegner FV Neuhausen herrscht dagegen allgemeine Zufriedenheit vor. Der Rundenstart ist geglückt, nur zwei Plätze und ein Punkt fehlen zum Belegen des Aufstiegsrelegationsplatzes. Zuletzt gab es vergangenen Sonntag für das Filder-Team ein 1:1 in Eislingen. Ein Hoffnungsschimmer für die SGEH: Der FVN hat lediglich drei seiner sieben Heimpartien gewonnen.
Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Deizisau kann sich derweil eines weiteren Verfolgers entledigen. Das Team von Trainer Tonio Pepe trifft am Sonntag im Spitzenspiel auf den Tabellenzweiten FC Eislingen. Mit einem Sieg könnten die Deizisauer den Abstand zum FCE auf satte 13 Zähler ausbauen. Der Liga droht in diesem Falle im Meisterschaftsrennen vorzeitig die Langeweile.
Einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller könnte der TSV Wendlingen machen. Die Mannschaft aus der Kirchheimer Nachbarstadt gastiert beim SV Göppingen II, der aktuell Tabellenvorletzter ist. Gewinnt der TSVW, ist ein Sprung in die obere Tabellenhälfte möglich.rei