Lenningen. Wichtig ist für das Lenninger Team, sich ohne weitere Verletzte und mit einer vertretbaren Niederlage in die Weihnachtspause zu verabschieden. Etwas verschnupft und auch verärgert war SG Trainer Bruno Rieke allerdings in dieser Woche über die Trainingsbeteiligung und die Einstellung der Mannschaft auf das letzte Spiel in diesem Jahr. Die von den Spielerinnen versprochene Einsatzbereitschaft und vor allem Trainingsbeteiligung hatten bereits in den zurück liegenden Wochen wieder stark nachgelassen. Diese Woche meldete sich die halbe Mannschaft vom Training aus unterschiedlichsten Gründen ab. So war es für Rieke teilweise unmöglich, dringend notwendige taktische Maßnahmen und Spielzüge einzustudieren. Auch im konditionellen Bereich bröckelt die zu Beginn der Saison aufgrund der guten Vorbereitung vorhandene Grundkondition langsam ab.
Für die anstehende Partie gegen den Ligaprimus erwartet der Lenninger Coach, dass sein Team versucht über Einsatz, Kraft und Leidenschaft die fehlenden spielerischen Mittel zu kompensieren und es den Gästen so schwer wie möglich macht. „Dahin gehen, wo es weh tut, jedem Ball hinterherlaufen und Biss und Aggressivität zeigen“, so seine Vorstellungen.
Zumal die SG eine klare Heimstärke hat, wie die bisherigen Ergebnisse und Spielverläufe zeigen. Alles andere als eine Niederlage wäre dennoch eine große Sensation, aber Coach Rieke hofft, dass mit den wiedergenesenen Carolin Luxenhofer und Saskia Schweikert auf der Mitteposition etwas Unruhe in die gegnerische Abwehr kommt, die zu Chancen für die SG führt.rs
SG Lenningen: Kullen, Schmierer – Dangel, Klein, Luxenhofer, Ringelspacher, Schilling, Mück, Kazmaier, Schweikert, Götz, Dirmeier