„Heidelberg ist einfach eine Liga zu gut“, stellte VfL-Frauen-Coach Julian Auerbach nach der 31:110-Heimniederlage seines Teams gegen den USC Heidelberg fest. „Aber wir haben heute viele kleine Dinge besser gemacht als gegen Stuttgart. Das war bisher ein wirklich schwerer Start in die Saison, aber wir werden weiter an unseren Themen arbeiten.“ Mit Heidelberg (1. Platz), den Basket Ladies Kurpfalz (2.), dem MTV Stuttgart (4.) und der TS Durlach (6.) stehen die bisherigen VfL-Gegner an der Spitze der Tabelle.
Die Gäste vom Neckar gaben von Beginn an den Ton an. Mit aggressiver Verteidigung und traumwandlerisch treffsicher legten die Gäste los. Drei erfolgreiche Dreipunktewürfe sowie das blitzschnelle Umschaltspiel sorgten für eine schnelle Führung des USC. Nach sechs Minuten lag der VfL bereits mit 0:16 zurück, das erste Viertel endete 8:31.
Nach dem ersten Schock fanden die Kirchheimerinnen besser ins Spiel und konnten die körperliche Pressverteidigung zunehmend überwinden. Im Angriff fehlten jedoch häufig die Ideen, und oft auch das letzte Quäntchen Glück. Heidelberg baute den Vorsprung weiter aus zum 64:20-Halbzeitstand.
Auch in der zweiten Hälfte sollte sich an der Dominanz der Gäste wenig ändern. Positiv jedoch: Im Schlussabschnitt konnte der VfL die Gäste bei nur 14 Punkten halten. Überragende Akteurin des Abends war Heidelbergs Greta Metz, die unter den Körben nicht zu halten war. Die Jugend-Nationalspielerin aus dem USC-Zweitliga-Kader avancierte mit 31 Punkten in ihrem Regionalliga Debüt zur Matchwinnerin.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Kirchheimerinnen nicht: Am kommenden Sonntag empfängt der VfL die SV 03 Tigers Tübingen, die nach einem Sieg und zwei Niederlagen auf Platz acht der Tabelle stehen. Tip-off ist um 14.30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte. ja

