Kirchheim/Dettingen. Platz zehn in der dritten Rundenwertung der Segelflugsbundesliga für die Piloten der Kirchheimer Fliegergruppe Wolf Hirth. Albert Kiessling, Harald Fritz und Horst Heimann waren für die Kirchheimer erfolgreich. Mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 84 bis 90 km/h legten sie ein flottes Tempo vor. Bundesweit am schnellsten waren die Piloten des LSV Schwarzwald unterwegs. Mit 127 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über zweieinhalb Stunden zeigte Ex-Weltmeister Matthias Sturm, was in der Luft über dem Schwarzwald steckt. Im Gesamtklassement der ersten Liga spricht nach drei Runden vieles dafür, dass sich die Blaubeurer und Laichinger Piloten viel vorgenommen haben. Mit einem Blitzstart haben sie sich an die Spitze der Tabelle gesetzt.
Einen gelungenen Start in die Saison haben auch die Dettinger Piloten in der 2. Liga hingelegt. Aktuell Platz drei in der Tabelle signalisiert deutlich die Ambitionen auf den Wiederaufstieg. Und so dürfte schon manch ein Pilot des großen LSC Bayer Leverkusen verwundert in der Karte nachgeschaut haben, wo denn der Verein beheimatet ist, der den Großstadtclub so ungeniert in der Tabelle bedrängt. Am dritten Wertungstag taten dies wieder Werner Neubold sowie Andreas und Frieder Belz. Mit 95 Kilometer pro Stunde hatte Werner Neubold den optimalen Weg (Titisee und Baden-Baden) gefunden. Anders als in der ersten Liga nutzen in der zweiten Liga die Vereine in Alpennähe die besseren Bedingungen dort. Mit Wörrishofen, Schliersee und Landsberg liegen alle in der Alpenregion. Die Gesamtwertung der zweiten Liga führt Wörrishofen vor Leverkusen an. Auf Platz drei liegt die Fliegergruppe Dettingen.
Einigkeit herrschte bei den Segelflugpiloten, die unterhalb der Teck zu ihren Streckenflügen gestartet waren: Die besten Bedingungen würde wohl der Schwarzwald bieten. So glichen sich die gewählten Flugrouten der Segelflieger sehr stark. Erst entlang der Albkante bis Spaichingen, dann bei Titisee abbiegen Richtung Norden und Gas geben. Hier fanden sich die besten thermischen Aufwinde. Sie reichten hoch bis auf 2 900 Meter über Meeresspiegel – eventuell auch höher – aber über 3 000 Meter beginnt der Bereich, der der kommerziellen Luftfahrt vorbehalten ist.rr
