Lokalsport
Schwarzbauer verpasst knapp das Podium

Mountainbike Der Weilheimer wird im Shorttrack-Weltcuprennen in Nove Mesto Vierter. In der Gesamtwertung rückt er damit auf Platz zwei vor. Von Armin Küstenbrück

Luca Schwarzbauer (rechts) zeigte sich auf der Sprintstrecke in Nove Mesto lange an der Spitze und belegte am Ende Platz vier. Foto: Armin Küstenbrück

Mountainbike-Profi Luca Schwarzbauer (Canyon-CLLCTV) aus Weilheim hat bei seinem ersten europäischen Shorttrack-Rennen der Saison im Rahmen des Weltcups in Nove Mesto na Morave den vierten Platz belegt und damit das Podium knapp verpasst. Damit schob sich der 28-Jährige in der Gesamtwertung am Neuseeländer Sam Gaze vorbei, der nun Dritter ist. Gesamtführender ist unangefochten der Franzose Victor Koretzky (Specialized), der nach Araxa auch das Rennen in Mähren gewann. „Koretzky ist derzeit unglaublich stark, der könnte wohl derzeit alles gewinnen“, zollte Schwarzbauer dem Franzosen Respekt, auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele, die Weltmeisterschaften und das Rennen über die olympische Distanz am Sonntag (Start 14 Uhr).

Dabei hatte Schwarzbauer wie immer ein taktisch kluges Rennen gefahren, war auf dem gegenüber den Vorjahren leicht veränderten Shorttrack-Kurs immer an oder knapp hinter der Spitze gefahren und konnte so die Geschwindigkeit des Feldes mit kontrollieren. Erwartungsgemäß war das 40 Mann starke Feld bis zur letzten Runde fast komplett zusammengeblieben. „Vielleicht war ich in dem Moment zwei Plätze zu weit hinten“, so Schwarzbauer, der an sechster Stelle in den letzten Umlauf vor den mächtigen Tribünen des Biathlon-Stadions in Nove Mesto einbog: „Das Tempo war extrem hoch, da konnte ich keine Plätze mehr gutmachen.

Lediglich der spätere zweitplatzierte US-amerikanische Meister Christopher Blevins (Specialized) war noch schneller und zog noch an Schwarzbauer vorbei, der seinerseits im letzten Anstieg noch drei Plätze gutmachen konnte. „Thomas Litscher als Dritter hätte ich vielleicht noch schlagen können“, räumte Schwarzbauer ein, „aber Koretzky und Blevins waren heute einfach zu stark.“