Nach zuletzt fünf Siegen in Serie wollen die Landesliga-Handballer der HSG Owen-Lenningen ihren Lauf auch am Samstagabend fortsetzen. In der heimischen Lenninger Sporthalle empfängt die Tälessieben mit dem TSV Heiningen II jedoch einen formstarken Gegner, der ebenfalls mit viel Selbstvertrauen ins Täle kommt.
Die HSG OLE hat sich durch die jüngsten Erfolge zwischenzeitlich auf den vierten Platz (22:16 Punkte) geschoben. Der Täles-Express kann nun befreit auf die drei ausstehenden Spiele blicken. Mit dem TSV Heiningen II wartet allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Regionalliga-Reserve der „Staren“ spielt bislang ebenfalls eine starke Saison und rangiert aktuell mit 21:13 Punkten direkt hinter der HSG auf dem fünften Tabellenplatz – hat allerdings noch zwei Spiele weniger absolviert und auch weniger Minuspunkte auf dem Konto. Die Mannschaft um TSV-Trainer Kenan Ahic präsentierte sich zuletzt ebenfalls in bestechender Form und siegte viermal in Serie. Somit treffen am Samstagabend zwei der aktuell formstärksten Teams der Liga aufeinander – eine Serie wird dabei auf jeden Fall reißen.
Das Hinspiel Mitte der Saison dürfte den Täleshandballern noch in Erinnerung sein. In der Heininger Voralbhalle unterlag die Mannschaft um HSG-Trainer Volker Pikard in einer torarmen Begegnung mit 23:28 und ließ dabei vor allem im Angriffsspiel die nötige Durchschlagskraft vermissen. Entsprechend hat die Tälessieben noch eine Rechnung mit den Gästen offen und will es vor eigenem Publikum deutlich besser machen.
Im Fokus der Vorbereitung steht einmal mehr das eigene Spiel. Die Mannschaft um HSG-Kapitän Moritz Raichle hat in den vergangenen Wochen vor allem durch mehr Konstanz überzeugt und möchte genau daran anknüpfen. Entscheidend wird sein, erneut defensiv stabil zu stehen und im Angriff mit Tempo und Kreativität gegen die robuste Heininger Abwehr zu agieren. Besonderes Augenmerk sollte die HSG-Defensive auf den starken TSV-Rückraum und TSV-Torjäger Steffen Welz legen, der mit 124 Treffern zu den treffsichersten Akteuren der Liga zählt und eine wichtige Rolle im Angriffsspiel der Gäste einnimmt. Fragezeichen stehen hinter den angeschlagenen Stammkräften Robin Renz, Matthias Köbel und Tobias Baumann. Spielbeginn ist am Samstag um 20 Uhr.
Weilheim zu Gast bei den KUGIS
Am Samstagabend steht für den TSV Weilheim in der Landesliga die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe an. Um 20 Uhr wird die Partie bei den KUGIS in der Ankenhalle in Kuchen angepfiffen. Für das Schlusslicht aus Weilheimer geht es neben den zwei Punkten auch darum, den positiven Ansätzen der vergangenen Wochen endlich ein Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Die letzten Spiele verliefen aus Sicht der Weilheimer zwar häufig enger, als es die Ergebnisse vermuten lassen, dennoch musste das Team mehrfach als Verlierer vom Feld gehen. Dabei zeigt die Mannschaft immer wieder gute Phasen mit Spielwitz, Tempo und erkennbarer Spielfreude. Was jedoch weiterhin fehlt, ist die Konstanz über die volle Spielzeit. Immer wieder schleichen sich etwa zehn Minuten ein, in denen der Faden verloren geht – eine Phase, die in der ausgeglichenen Landesliga häufig entscheidend ist.
Mut macht der Blick auf das Hinspiel: Damals konnte Weilheim die Begegnung für sich entscheiden. Die KUGIS konnten jedoch zuletzt deutlich Selbstvertrauen sammeln. Seit dem Trainerwechsel ist das Team ohne Niederlage geblieben. Besonders der Sieg gegen den Tabellenführer sorgte für Aufsehen, hinzu kam zuletzt ein Unentschieden in Ebersbach – und das unter ungewohnten Bedingungen ohne Harz.
Für den TSV Weilheim wird es daher vor allem darauf ankommen, über die gesamten 60 Minuten stabil zu bleiben. Gelingt es, die immer wieder auftretenden Bruchphasen zu vermeiden und die guten Ansätze konstant aufs Feld zu bringen, dürfte auch auswärts etwas Zählbares möglich sein. Klar ist: Die Weilheimer müssen versuchen, ihr Spiel diesmal ohne Unterbrechungen bis zum Schlusspfiff durchzuziehen. ras/js
So wollen sie spielen
HSG Owen-Lenningen: Bächtle, U. Raichle – Bächle, Bader, T. Baumann, Blumauer, Epple, Kiedaisch, Köbel, Lubkowitz, Maiwald, M. Raichle, Renz, Ruß, Stoll
TSV Weilheim: Latzel, Kruschina; Renneberg, Negwer, Hartmann, Schumacher, Sigel, Rapp, Martin, Stark, Goll, Stelzer, Ulmer, Real

