Erkenbrechtsweiler. Mit Interimstrainer Georgios Karatailidis weht frischer Wind über die Berghalbinsel. „Obwohl ich die Schlagzahl im Training erhöht habe, sind meine Jungs mit voller Freude dabei“, sagt der neue SGEH-Coach, dem es vor allem darauf ankommt, mit viel Laufbereitschaft und einem guten Zweikampfverhalten ins Spiel zu kommen. „Gegen Deizisau hat das schon recht gut geklappt“, freut sich der 33-Jährige, der vor dem Spiel am Sonntag gegen Grötzingen keine Motivationspillen verteilen muss, zumal die SGEH das Hinspiel 0:4 verlor. „Da haben wir noch eine Rechnung offen“, sagt Karatailidis, der kurioserweise selbst in Grötzingen wohnt.
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig ein Sieg für die SGEH wäre. Die Elf von der Berghalbinsel steht mit elf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, die Gäste haben als 14. zwei Zähler mehr auf dem Konto. Ob überhaupt gespielt werden kann, hängt vom Wetter ab. „Unser Platz ist augenblicklich in einem guten Zustand“, sagt der SGEH-Coach.
Ein harter Brocken wartet auf Spitzenreiter TSV Deizisau beim SC Altbach, unlängst 4:0-Sieger über den Tabellenfünften, Neuhausen. Der Deizisauer Vorsprung auf Verfolger Nellingen beträgt sieben Punkte. Mit einem Auswärtserfolg bei Kellerkind Faurndau (13.) und einem weiteren Deizisauer Ausrutscher könnte der TVN den Abstand weiter verkürzen.
Im Tabellenkeller hat der TSV Wendlingen (20 Punkte) die Chance, sich mit einem Heimsieg gegen den TSV Wäldenbronn-Esslingen (23) im Abstiegskampf wieder etwas Luft zu verschaffen.kdl