Tischtennis: VfL nach 3:9-Pleite aus dem Relegationsrennen
Siegesserie gerissen

War‘s das in Sachen Relegation? Tischtennis-Verbandsligist VfL Kirchheim hat gegen den TB Untertürkheim nach zuvor 15:1 Punkten klar mit 3:9 verloren und besitzt mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenplatz zwei kaum noch Chancen auf das Hintertürchen zur Oberliga.

Kirchheim. „Wir hatten eine sehr schwere Partie erwartet, dass wir allerdings nur ein Einzel gewinnen würden, war doch überraschend“, resümierte VfL-Kapitän Michael Hohl nach der enttäuschenden Pleite gegen Untertürkheim. „Mit nun doch schon vier Punkten Rückstand auf Platz zwei und den noch ausstehenden Partien gegen Gnadental und Satteldorf, gilt es nun, die Saison vollends richtig zu Ende zu bringen und den Lohn für die bislang hervorragende Saison einzufahren.“

In den Doppeln war alles noch planmäßig gelaufen. Das Spitzendoppel Hummel/Klyeisen konnte einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Szabo/Krajl verbuchen. Geßner/Schorradt konnten das Spiel gegen das Abwehrdoppel Basaric/Dordevic lange offen halten und führten bereits mit 2:1, schafften es aber im vierten Satz nicht den Sack zuzumachen und unterlagen am Ende in fünf Sätzen. Stoll/Hohl lagen wiederum mit 1:2 gegen Kellner/Papadoupulos zurück, konnten am Ende aber mit 21:19 gewinnen und die 2:1-Führung nach den Doppeln sichern.

Simon Geßner zeigte gegen den Abwehrstrategen Basaric packende Ballwechsel, musste sich aber in fünf Sätzen geschlagen geben. Michael Klyeisen kam mit dem schnellen Spiel von Szabo nicht zurecht und unterlag in vier Sätzen, wobei er im vierten Satz eine 9:6-Führung nicht zum Satzgewinn nutzen konnte.

Michael Hohl gestaltete die Partie gegen Papadopoulus lange Zeit ausgeglichen, allerdings reichte auch hier im vierten Satz eine 8:4-Führung nicht, um den Satzgewinn nach Hause zu bringen. Stattdessen gab‘s eine Viersatzniederlage. Am Nebentisch versuchte Klaus Hummel gegen Abwehrspieler Dordevic die Wende zu Gunsten des VfL zu schaffen – vergebns: er musste sich trotz guten Spiels in vier Sätzen geschlagen geben. Das gleiche Schicksal ereilte auch Axel Schorradt gegen den Neu-Untertürkheimer Kellner. Spielertrainer Steffen Stoll ließ mit seinem hart umkämpften Sieg gegen Kralj nochmals Hoffnung aufkeimen, die aber schnell durch die glatte Dreisatzniederlage von Simon Geßner gegen Szabo zunichte gemacht wurde.

Michael Klyeisen zeigte im Spiel gegen den zweiten Untertürkheimer Abwehrstrategen Basaric eine konzentrierte Leistung, am Ende unterlag er mit 9:11. Michael Hohl, der erkältet in die Partie ging, konnte im letzten Spiel nicht mehr zulegen und unterlag klar in drei Sätzen.mh