Balderschwang/Riezlern. Mit den baden-württembergischen Meisterschaften in Balderschwang und den Abschlussrennen in Riezlern ist die alpine Rennsaison zu Ende gegangenen. Bei fünf Rennen binnen acht Tagen ist die Luft jetzt endgültig raus. Dies merkte man bereits an den rückläufigen Starterfeldern. Zum Slalom hatten gerade Mal noch 55 Fahrer gemeldet. Für den Bezirk Mittlere Alb verliefen diese Rennen jedoch sehr erfolgreich, ging es doch noch um die Gesamtwertung des SSV-Supercups und die schwäbischen Teammeisterschaften.
Bei den baden-württembergischen Meisterschaften, die vom TV Neidlingen und TV Unterlenningen ausgerichtet wurden, konnte Manuela Schmohl vom SC Unterensingen ihren Riesenslalom-Titel verteidigen. Nach zwei Laufbestzeiten betrug ihr Vorsprung auf Tanja Fischer (Onstmettingen) über eineinhalb Sekunden. Christine Gerber (TV Neidlingen) landete als 17. im Mittelfeld.
Beim Slalom reichte es für Schmohl nach Bestzeit im zweiten Durchgang zur Vizemeisterschaft hinter Nadine Bauer (SC Kressbronn). Christine Gerber mit Rang 16 und Anke Häberle (TSV Oberboihingen) mit Platz 14 rundeten das gute Gesamtergebnis für den Bezirk ab.
Bei den Herren kam es zu einem erneuten Duell zwischen Philipp Hauff vom VfL Kirchheim und Jens Haller (DAV Ulm), der den 22-jährigen Kirchheimer in beiden Läufen knapp auf Distanz halten konnte. Als baden-württembergischer Vizemeister fuhr Hauff aber sein bestes Saisonergebnis ein. Bezirksnachwuchsläufer Nico Bolsinger (SZ Uhingen) war als Gesamtachter drittbester Jugendlicher im Feld. Auffallend war die Dominanz des SSV gegenüber den Badenern und Südschwarzwäldern. Alle Titel und Vizetitel gewannen Läufer und Läuferinnen des Schwäbischen Skiverbandes.
Vor den letzten beiden Rennen stand der Gewinn des Supercups im Focus der schwäbischen Spitzenläufer – würden es Manuela Schmohl und Philipp Hauff als Titelverteidiger wieder aufs Treppchen schaffen?. Während Schmohl nach sechs Rennen als Führende etwas gelassen ins Geschehen eingreifen konnte, musste Hauff als Sechster der Gesamtwertung zwei Siege einfahren, um noch theoretische Chancen auf den dritten Platz zu haben. Die zurzeit beste Athletin des Schwäbischen Skiverbandes Schmohl war bei sommerlichen Temperaturen und weichen Pistenverhältnissen im Slalom und im Riesentorlauf die Schnellste und sicherte sich damit souverän den Cup. Bei einer Ausfallquote von über 50 Prozent im Slalom nutzte Christine Gerber als Fünfte die Gunst der Stunde. Der hohen Ausfallquote fiel auch Philipp Hauff zum Opfer. Im letzten Einzelrennen gelang ihm schließlich mit dem fünften Platz ein versöhnlicher Abschluss. In der Gesamtwertung konnte er damit den sechsten Platz halten. Cupsieger wurde Steffen Bimber (Leutkirch) vor Jens Haller (DAV Ulm), der Johannes Merg (TG Biberach) noch verdrängen konnte.
In diesen Bezirk gingen auch die Titel der schwäbischen Mannschaftsmeister. Sowohl bei den Herren als auch den Frauen hieß der Sieger TG Biberach. Gleich dahinter krönte der Bezirk Mittlere Alb eine erfolgreiche Saison mit zwei zweiten Plätzen. Philipp Hauff, Timo Schneider, Kai Mehlstäubl bei den Herren und Manuela Schmohl, Christine Gerber und Anja Neubrand bei den Damen sorgten nicht nur für einen fast perfekten Saisonabschluss, sondern lieferten auch die Erkenntnis, dass der Bezirk gut aufgestellt ist,mm
