Kirchheim. Mit Blick auf die Auswärtstabelle wird jedem Fußball-Experten klar, warum die Elf von der Berghalbinsel im Abstiegssumpf steckt. Nur ein Zähler aus neun Auswärtsspielen und als Folge der letzte Tabellenplatz ist die ernüchternde Bilanz des Aufsteigers. Doch der TSV Wäldenbronn-Esslingen gilt als nicht besonders heimstark. In neun Spielen vor eigenem Publikum gab es schon fünf Niederlagen.
Vor allem die Abwehrarbeit muss bei der SGEH freilich deutlich verbessert werden. In 19 Ligaspielen musste der SGEH-Keeper schon 52 Mal hinter sich greifen. Damit hat der Aufsteiger die mit Abstand schlechteste Hintermannschaft der Liga. „Wir kriegen einfach zu viele Gegentore“, klagt SGEH-Spielertrainer Georgios Karatailidis. Dies liegt auch daran, dass das Team verletzungsbedingt immer wieder mit neuen Abwehrformationen spielen mussten. Nach der 1:3-Niederlage beim SV Göppingen II – wo die SGEH bis zur 65. Spielminute die bessere Mannschaft war – waren die Spieler der Meinung, dass es auch bei der Fitness Defizite gebe. Dem widerspricht der Trainer: „Ich bin mir sicher, die Mannschaft ist fit genug.“ Dennoch gab es in den letzten zwei Wochen jeweils eine Trainingseinheit mehr.
Derweil stehen die SGEH-Kellerkonkurrenten TSV Grötzingen (gegen den TSV Neckartailfingen ) und SV Göppingen II (gegen TSV RSK Esslingen) ebenfalls nicht vor leichten Aufgaben. Seine Tabellenführung noch weiter ausbauen kann der TSV Deizisau im Heimspiel gegen den Tabellenletzten VfB Oberesslingen/Zell. Alles andere als ein Sieg wäre sicherlich eine faustdicke Überraschung. Mit 13 Punkten Vorsprung ist die Elf von Trainer Tonio Pepe auf dem besten Wege, nach nur einem Jahr Abstinenz sofort wieder in die Landesliga zurückzukehren. Die Verfolger TV Nellingen (Heimspiel gegen den Tabellenfünften SC Altbach), 1. FC Eislingen (Auswärtsspiel beim Tabellensechsten TSV Berkheim) und 1. FC Donzdorf (Auswärtsspiel beim Tabellenachten FV Neuhausen) stehen vor schweren Aufgaben.
