Einen rabenschwarzen Tag erwischte der TC Kirchheim im Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Tennis-Verbandsliga gegen den TC Lichtenwald. Nicht nur, weil die Mannschaft wegen unabkömmlicher Stammspieler stark geschwächt war. Sondern auch, weil die eingesetzten Nachwuchsspieler nicht ihren besten Tag erwischt hatten und das Regenwetter für mehrere unliebsame Unterbrechungen sorgte.
Das führte nach den sechs Einzeln zu einem uneinholbaren 1:5-Rückstand für den TCK, der Doppelspiele überflüssig machte. In Anbetracht dieser und der widrigen äußeren Umstände entschied sich die Mannschaft auf alle drei Doppel zu verzichten. Das führte zu einem mehr oder weniger irrealen Endergebnis von 8:1 Punkten bei 8:1 Matches, 16:3 Sätzen und 99:27 Spielen für die Gäste aus dem Schurwald, die sich nun in der nächsten Saison in der Verbandsliga behaupten müssen.
Den Ehrenpunkt für Kirchheim erkämpfte Tony Holzinger an der Spitzen-Position. Der sieggewohnte Routinier ließ Lichtenwalds Nummer eins Paul Kurzenberger mit 6:3 und 6:2 keine Chance. Nahe dran am zweiten TC-Punkt war Routinier Benjamin Dröge nach 6:3 und 0:6 in den beiden Sätzen mit dem 9:11 in einem hart umkämpften, letztlich verlorenen Matchtiebreak. Die anderen TC-Spieler bezahlten viel Lehrgeld, zum Teil mit der „Brille“ (0:6, 0:6).

