Beim Segelflug Grand Prix in Bled (Slowenien) mischen aktuell gleich drei Piloten der Fliegergruppe Wolf Hirth mit. Tilo Holighaus, der bereits im Jahr 2019 Weltmeister war, Mario Kießling, der mehrfache Deutsche und Vizeweltmeister, sowie Patrick Puskeiler, der ebenfalls schon zahlreiche Wettbewerbserfolge erzielt hat, stellen sich der Herausforderung in der Wettbewerbsregion im Osten der Alpen.
Die Landschaft rund um Bled bietet den Piloten atemberaubende Ausblicke und anspruchsvolle Bedingungen für ihren Wettkampf. Die Wettbewerbsaufgaben umfassen Strecken zwischen 200 und 400 Kilometern, die von den Piloten mit Geschick und Präzision absolviert werden müssen. Besonders spektakulär ist der Regattastart, bei dem alle Flugzeuge gleichzeitig losfliegen und sich dann durch geschickte taktische Flugmanöver die besten Aufwindlinien durch die Luft suchen.
Bereits am ersten Wertungstag konnte Mitfavorit Mario Kießling mit dem zweiten Platz seine Ansprüche unterstreichen. Auch Patrick Puskeiler überzeugte mit dem siebten Platz auf dem vereinseigenen Ventus 3 und konnte die 300 Kilometer große Aufgabe in den Alpen gut meistern. Tilo Holighaus kam nicht in die Wertung, da er seinen Hilfsmotor einsetzen musste, um eine Außenlandung zu vermeiden.
Die Piloten der Fliegergruppe kämpfen noch bis zum Wochenende um die Teilnahme beim World Grand Prix in Frankreich im kommenden Jahr. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Können haben sie gute Chancen, bei diesem anspruchsvollen Wettbewerb erfolgreich abzuschneiden.
Wetterpech in der Bundesliga
In der Segelflug-Bundesliga konnte die Fliegergruppe Wolf Hirth hingegen nicht punkten. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen waren den Piloten am Wochenende keine weiten Streckenflüge vergönnt. Die Kirchheimer rutschten damit auf den 15. Platz ab und müssen nun an den kommenden Wochenenden wieder Boden gutmachen.

