Kirchheim. Den Luftpistolenschützen des TSV Ötlingen winkt am dritten Wettkampftag am kommenden Samstag der Sprung auf Bundesligaplatz vier – Voraussetzung: ein Sieg gegen die SGi Ludwigsburg, auf die man auf der Schießanlage des SV Altheim-Waldhausen um 17 Uhr trifft.
Beide Teams haben je einen Sieg und einer Niederlage auf dem Konto, werden in der Tabelle nur durch die Einzelpunkte getrennt: Ludwigsburg steht mit 6:4 Zählern auf Platz vier, die Ötlinger mit 5:5 auf Platz fünf. – Die Spannung dürfte hier ebenso groß sein wie in der Begegnung zwischen dem gastgebenden SV Altheim-Waldhausen (8.) und dem Tabellenzweiten SV Kelheim-Gmünd.
Auch wenn die beiden Spitzenschützen der Ötlinger, Yusuf Dikec und Mauro Badaracchi für diesen Wettkampf nicht zur Verfügung stehen, rechnen sich die Ötlinger dennoch eine reelle Chance gegen Ludwigsburg aus. Wenn die Setzlistenplatzierung der beiden Vereine zum Tragen kommt, wird Patrik Lengerer gegen eine starke Ludwigsburger Nummer eins antreten müssen. Mit Celine Goberville, französische Weltklasseschützin und Dritte des diesjährigen Weltcupfinales in Bangkok, Brian Beaman, amerikanischer Nationalmannschaftsschütze, und dem starken Florian Brunner haben die Ludwigsburger für die Topposition die Qual der Wahl. Markus Geipel, Jörg Kobarg, Achim Rieger und Stefan Scharpf komplettieren das Ötlinger Team.
In der Parallelveranstaltung der HSG München kommt es ebenfalls zu interessanten Paarungen. Tabellenführer Waldenburg tritt gegen die bis jetzt sieglosen Fürther an, Gastgeber München hat den ESV Weil am Rhein als Gegner. Bereits nach diesem Wettkampfwochenende wird sich zeigen, welche Mannschaft die besten Karten hat, um sich für die Teilnahme an den Finalwettkämpfen im Februar zu qualifizieren.ww
