Der TSV Jesingen scheint gerüstet für das Teckbotenpokalturnier. Im letzten Testspiel vor dem großen Fußball-Event gab es für die Elf von den Lehenäckern zwar eine 0:1-Niederlage gegen den Landesligisten FV Neuhausen, aber mit etwas Glück im Abschluss wäre mehr drin gewesen. Es gab aber auch eine Hiobsbotschaft, denn Lukas Preuß musste mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss ausgewechselt werden und droht nun länger auszufallen.
Fast neunzig Minuten lang war es eine ausgeglichene Begegnung mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ein dummes Gegentor, wie es der Jesinger Trainer Cesare D’Agostino beschrieb, brachte seine Jungs um den gewünschten Erfolg. Bei einem Freistoß von Max Wanner fühlte sich in der Jesinger Abwehr keiner zuständig für den großgewachsenen Fabio Andretti, und dieser hatte keine Mühe, das Leder mit dem Kopf zum entscheidenden Treffer über die Torlinie zu drücken (71.). Das war das einzige Mal, dass sich eine gute Jesinger Hintermannschaft unkonzentriert zeigte. „Wir haben dem FV Neuhausen einen offenen Schlagabtausch geboten und hatten gute Chancen, ein Tor zu erzielen.“ Allen voran der A-Junioren-Spieler Maurice Fischer, der in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde und vor dem Neuhausener Tor immer wieder für Unruhe sorgte. „Maurice hat ein starkes Spiel gemacht“, erhielt der erst 18-Jährige ein Sonderlob von seinem Trainer.
Quäntchen Glück fehlt
Im Testspiel gegen den SC Uhingen standen dem Kirchheimer Trainer Ferdi Er nur 15 Spieler zur Verfügung. Seine Jungs präsentierten sich von Beginn an mit großer Spielfreude und kamen am Ende zu einem 4:0-Erfolg, der noch höher hätte ausfallen können. Dennoch war der VfL-Coach nicht zufrieden: „Wir hatten zu viele einfache Ballverluste, wenn uns das gegen einen stärkeren Gegner passiert, kann das Böse enden.“ Nach gerade einmal einer Viertelstunde gingen die Teckstädter durch Tore von Argjend Shalaj (6.) und Manuel Lisac (15.) mit 2:0 in Führung. Auch in der Folgezeit konnten sich die Gäste kaum von der Umklammerung lösen und konnten froh sein, nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein. Die beiden besten Kirchheimer Offensiv-Kräfte, Argjend Shalaj und Manuel Lisac, hatten noch zwei, drei gute Möglichkeiten. Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild. Die Gastgeber waren die tonangebende Elf, aber im Abschluss wurden oft die falschen Entscheidungen getroffen, sonst wären noch mehr Tore gefallen. Die restlichen beiden VfL-Treffer erzielten Meksud Colic (70.) und Daniele Attorre (72.).

