Nach dem 4:1-Befreiungsschlag gegen den 1.FC Frickenhausen hat der TSV Jesingen in der Fußball-Bezirksliga die Abstiegsränge wieder verlassen. Der Jesinger Trainer Cesare D’Agostino vergleicht seine Mannschaft mit einem U-Boot: „Wenn wir Luft brauchen, tauchen wir immer wieder auf.“ Nun plant der Jesinger Übungsleiter eine kleine Serie zu starten: „Es wäre wichtig jetzt nachzulegen.“ Bei Türkspor Nürtingen wird dies sicherlich nicht einfach, denn die Gastgeber verfügen über eine technisch starke Mannschaft. Zudem kommt der kleine Kunstrasenplatz am Hölderlin-Gymnasium den Jesingern nicht gerade entgegen. Dennoch ist der Jesinger Übungsleiter überzeugt davon, dass seine Jungs erfolgreich sein können, wenn sie an die Leistung vom letzten Sonntag anknüpfen.
Bisher war die Elf von den Lehenäckern ein gern gesehener Gast. Alle drei Auswärtsspiele gingen verloren. „Wir wollen diese Negativserie am Sonntag endlich beenden“, hat der TSVJ-Coach ein klares Ziel vor Augen. Ob ihm der komplette Kader zur Verfügung steht, wird sich kurzfristig entscheiden, denn einige Akteure sind noch angeschlagen.
Zu viele Standardtore
Nach der völlig unnötigen 5:7-Niederlage beim FV Vorwärts Faurndau, haben die VfL-Fußballer einiges gut zu machen. Der Kirchheimer Spielertrainer Ferdi Er konnte sich auch Tage danach den wechselhaften Auftritt seiner Mannschaft nicht erklären: „Bei unserer 4:2-Führung zur Halbzeit war ich felsenfest davon überzeugt, dass wir das Spiel gewinnen. Aber in der zweite Hälfte hat sich meine junge Mannschaft den Schneid abkaufen lassen.“ Am meisten ärgerte sich der Kirchheimer Coach über die vermeidbaren Gegentore. „Wir haben vier Standardtore bekommen, das darf nicht passieren.“ Im Heimspiel gegen den 1.FC Heiningen droht neues Ungemach, denn die Gäste zählen zu den Top-Teams der Liga. „Wir müssen in die Zweikämpfe kommen und versuchen dagegen zu halten. Wenn uns das nicht gelingt, wird es schwer werden was Zählbares zu holen“, vermutet der VfL-Trainer, der aber von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt ist: „Meine Jungs haben schon oft bewiesen, dass sie es können. Es fehlt letztendlich einfach noch an der nötigen Erfahrung.“ Deshalb könnte es ein Vorteil sein, dass mit Meksud Colic und Viktor Ribeiro zwei sehr erfahrende Akteure wieder in den Kader zurückkehren.
Die Punkteausbeute von Aufsteiger TSV Weilheim kann sich sehen lassen. Nach sechs Spieltagen konnten schon neun Zähler geholt werden. Dennoch ist der Weilheimer Trainer Salvatore De Rosa nicht ganz zufrieden: „Für den Nichtabstieg sind neun Punkte zu diesem Zeitpunkt richtig gut. Was mich aber etwas ärgert, sind die drei völlig unnötigen Niederlagen.“ Das anstehende Heimspiel gegen die TSG Salach wird für die Limburgstädter eine große Herausforderung. Die Gäste stehen mit zwölf Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und haben eine sehr erfahrene Mannschaft. „Ich habe noch nie gegen Salach gespielt“, kommt für den Weilheimer Übungsleiter ein unbekannter Gegner unter die Limburg. Dennoch ist der TSVW-Coach zuversichtlich, dass seine Jungs durchaus in der Lage sind, vor heimischem Publikum drei Punkte zu holen. Vieles hängt aber auch davon ab, ob die drei angeschlagenen Leistungsträger Mike Tausch, Morris Maier und Marco Libhafsky für Sonntag rechtzeitig fit werden.

