Da war er endlich – der Befreiungsschlag. Der TSV Notzingen setzte sich vergangene Woche mit 4:2 gegen den VfB Oberesslingen/Zell durch. Der erste Saisonsieg, der den Aufsteiger befreien und neuen Schwung verleihen sollte. Doch oft folgt der nächste Rückschlag schneller als gedacht: Unter der Woche musste die Eichert-Elf im Bezirkspokal eine 1:3-Niederlage gegen B-Ligist VfB Neuffen II hinnehmen. Ein ernüchterndes Ergebnis – auch wenn der Kader stark ausgedünnt war.
Im anstehenden Duell mit dem TB Ruit möchte die Eichert-Elf daher an den jüngsten Ligasieg anknüpfen. Der Blick auf frühere Begegnungen sollte aber nicht zu weit zurückreichen. Vor zwei Spielzeiten war es ausgerechnet der TB Ruit, der dem TSV Notzingen am letzten Spieltag im Aufstiegsrennen den entscheidenden Dämpfer verpasste und dadurch selbst in die A-Liga aufstieg. „Das spielt heute keine Rolle mehr“, erklärt TSV-Coach Alex Wollmann. „Wir haben viele neue Spieler, die damit nichts mehr verbinden.“
Daher stehen die Chancen auf einen Erfolg diesmal gut, zumal die Notzinger besser in Tritt kommen. „Wir hatten die schlechteste Vorbereitung der letzten Jahre“, berichtet der 36-Jährige, der an die Belastung durch die Austragung des Teckboten-Pokal und zahlreiche urlaubsbedingte Ausfälle erinnert. Doch auch das höhere spotliche Niveau bereitete bislang Probleme. „Wir haben am Anfang Lehrgeld gezahlt und waren noch zu grün“, so Sportchef Michael Panknin.

