Nach dem Last-Minute-Erfolg gegen Aufsteiger TSV Neckartenzlingen gehen die Handballer des TSV Weilheim mit Rückenwind in die nächste Aufgabe der Bezirksoberliga. Am Samstag wartet ab 15.45 Uhr mit dem TSV Wolfschlugen II allerdings ein Gegner, der für die junge Weilheimer Mannschaft eine anspruchsvolle Herausforderung bereithält.
Der knappe Erfolg am vergangenen Spieltag hat vor allem eines gezeigt: Die neu formierte Weilheimer Mannschaft glaubt an sich und ist bereit, bis zur letzten Sekunde um jeden Ball zu kämpfen. Genau diese kämpferische Einstellung soll auch in Wolfschlugen die Grundlage bilden. Gleichzeitig weiß Trainer Peter Schmauk, dass sein verjüngtes Team noch reichlich Entwicklungspotenzial besitzt. Unter der Woche wurde deshalb gezielt an den Fehlern aus dem vergangenen Spiel gearbeitet. Die Mannschaft will dabei an ihrem eingeschlagenen Plan festhalten und Schritt für Schritt mehr Sicherheit und Konstanz entwickeln.
Ein Schlüssel zum Erfolg wird erneut eine kompakte Defensive sein. Aus einer stabilen Abwehr heraus möchte der TSV seine Stärken im Tempospiel ausspielen und zu einfachen Toren kommen. Dabei gilt es insbesondere, den Fokus über die gesamte Spielzeit hochzuhalten. Negative Phasen sollen möglichst kurz gehalten und schwierige Spielabschnitte cleverer und abgeklärter überstanden werden als zuletzt. Gerade in einem engen Spiel können diese Kleinigkeiten am Ende den Ausschlag geben.
Mit dem TSV Wolfschlugen II wartet eine feste Größe der Bezirksoberliga. Die Zweitvertretung der „Hexenbanner“ verfügt über viele gut ausgebildete Spieler und präsentiert sich spielerisch als starke Mannschaft. Der bisherige Saisonstart verlief zwar nicht nach Wunsch, sollte aus Weilheimer Sicht jedoch keinesfalls über die vorhandenen Qualitäten des Gegners hinwegtäuschen. Wolfschlugen wird darauf aus sein, vor heimischem Publikum den bisherigen Saisonverlauf zu korrigieren und seine spielerischen Möglichkeiten auf die Platte zu bringen.
Nächster Schritt ist möglich
Auf den TSV Weilheim wartet damit eine Partie, in der erneut Einsatz, Disziplin und der Glaube an die eigene Stärke gefragt sein werden. Gelingt es den Weilheimern, defensiv geschlossen aufzutreten, das eigene Tempospiel aufzuziehen und auch in schwierigen Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren, ist der nächste Schritt in der Entwicklung der jungen Mannschaft möglich. js
So wollen sie spielen
TSV Weilheim: Hick, Dehm, Illi; Banzhaf, Gotthardy, Locher, Buldakov, Rapp, Stark, Gnädiger, Stelzer, Nitzsche, Munck, Goll, Frohloff

