Dettingen. Im ersten Spiel gegen den TV Rottenburg zeigten die Dettinger gleich im ersten Satz, dass man sie auch als Aufsteiger nicht zu verstecken braucht. Eine tadellose Leistung im Block war der Grundstein für den 25:10-Satzgewinn. Eine andere Situation dann in den beiden folgenden Sätzen: Rottenburg fand zunehmend ins Spiel und konnte die Durchgänge zwei und drei für sich entscheiden.
Auch der vierte Satz lief nicht nach den Vorstellungen des TTV Dettingen. Gleich zu Beginn lag man mit zwei Punkten zurück. Angefeuert von Trainer, Auswechselspielern und Fans rettete sich der TTV in den Tiebreak. Dort brachten die souveränen Aufschläge der Dettinger den Gegner in Bedrängnis. Beim Stand von 14:11 verwandelte Michael Melzer seinen Aufschlag mit einem Ass schließlich zum Gesamtsieg.
Von vielen mit Spannung erwartet war das Derby gegen den Sportclub aus Weiler/Fils. Klaudius Scheufele, der gegen Rottenburg noch als Trainer bei den Dettingern fungierte, wechselte nun die Seiten und machte sich für Weiler warm. Während des Spiels zeigte er dann, warum er selbst so gerne auf dem Feld steht. Mit Emotion und Kampfgeist spielte er gegen seine eigene Mannschaft. Doch auch ohne Scheufele wären die Männer aus Weiler wohl besser gewesen. Abgesehen vom starken Angriff stand auch der Block gut. Obwohl Dettingen mehrfach der Ausgleich gelang, reichte es am Schluss nicht für einen Satzgewinn. Dennoch war man in den Reihen des TTV aus Dettingen zufrieden. Schließlich hatte man bewiesen, dass man in dieser Liga zumindest mithalten kann. Der Tabellenerste VfL Sindelfingen ist, zusammen mit der TSG Eislingen, schon am kommenden Sonntag zu Gast in der Dettinger Sporthalle. Ab 13 Uhr wird gespielt. sl
