Neidlingen. Ungleicher könnte ein Duell nicht sein, wenn der TV Neidlingen (40:4 Tore/24 Punkte) am Sonntag die SGM Frickenhausen/Tischardt (5:49/1) unterm Reußenstein erwartet. Spannendste Frage vor dem Kräftemessen zwischen Tabellenerstem und -letztem: Mit wie vielen Toren Unterschied wird der TVN gewinnen?
Während die Neidlinger mit blütenweißer Weste den direkten Wiederaufstieg fest im Visier haben, kämpfen mit dem TSV Oberlenningen, dem TSV Ötlingen und dem SV Nabern drei Teams um den begehrten Relegationsplatz.
Der TSV Oberlenningen, dessen Motor nach der 1:7-Pleite in Neidlingen etwas ins Stottern geraten ist, muss ins Derby zur Spielgemeinschaft SGEH/TV Unterlenningen, die nach drei Siegen zum Saisonstart derzeit auf Platz acht abgerutscht ist. Bei einem Überraschungssieg gegen den Tabellenzweiten winkt der SG sogar wieder Platz fünf. Doch die Personalsituation an der Albkante ist weiter kritisch, dennoch meint SGEH-Spielleiter Michael Vidmar: „Das Lazarett lichtet sich wieder etwas, wenn‘s gut läuft, ist vielleicht ein Punkt drin.“
Kann der TSV Ötlingen am Spitzenduo dranbleiben? Das geht wohl nur mit einem Sieg beim TSV Owen, was alles andere als ein Selbstläufer wird. „Da muss ein Sieg drin sein, wenn wir oben dranbleiben wollen sowieso“, so TSVÖ-Coach Birant Sentürk. Verzichten muss der Spielertrainer weiter auf Yilmaz Degermenci, der sich erneut verletzt hat „und uns an allen Ecken und Enden fehlt, Christi Kieltsch sowie Alexander Joachim fehlen schon seit Längerem.“
Mächtig auf dem Vormarsch ist nach verpatztem Saisonbeginn der SV Nabern, für den es zuletzt fünf Siege am Stück gab. Am Sonntag gastieren die Naberner beim wiedererstarkten TSV Jesingen II.
Nach zwei Spielen ohne Punktgewinn will der TSV Ohmden gegen den VfB Neuffen II wieder einen Dreier verbuchen, um auf Tuchfühlung mit den Spitzenteams zu bleiben. Um Anschluss bemühen sich die SF Dettingen II, die beim Tabellenvorletzten TSV Beuren II gastieren.kls
