Nachholspiele in der Fußball-Kreisliga A, Staffel 2 absagegefährdet – Jesinger auf Formsuche
Um neun Ostereier an Gründonnerstag

Falls es die Witterungsbedingungen wider Erwarten zulassen sollten, kann Spitzenreiter SGEH im Spiel gegen den Tabellendritten TG Kirchheim der Konkurrenz in der Fußball-Kreisliga A, Staffel 2 morgen um neun Punkte enteilen.

Erkenbrechtsweiler. Was die augenblickliche Form der Mannen um SGEH-Coach Pedro Pereira betrifft, ist alles stimmig. Noch keinen einzigen Zähler hat die Truppe von der Albhochfläche in diesem Jahr abgegeben und genau da weitergemacht, wo sie letztes Jahr aufgehört hat. Aus den Spielen 2013 wurde die optimale Punkteernte eingefahren, wobei das 3:1 gegen Schlusslicht TV Unterlenningen noch etwas holprig war. Das 5:1 beim TSV Jesingen war ebenso eine Demonstration alter Stärke wie das jüngste 3:0 gegen Weilheims Landesligareserve. Somit geht die SGEH klar favorisiert in das Heimspiel gegen allerdings wiedererstarkte Kirchheimer.

Die TG Kirchheim hat sogar ein Spiel mehr gewonnen, weil bereits drei Mal angetreten – drei Mal zu Hause an der Jesinger Allee. Den beiden Siegen gegen die Aufsteiger aus Altdorf (3:1) sowie gegen Bempflingen (1:0) folgte das jüngste 3:1 gegen Jesingen. Diese Partie hätte einen weitaus höheren Sieg der Mannen um Goran Popovic verdient gehabt. Es wird bei diesem Spitzenspiel neben der Tagesform auch auf die Chancenverwertung beider Teams ankommen.

Kann der TSV Jesingen seine Talfahrt gegen den TV Bempflingen stoppen? Dem äußerst glücklichen 2:2 in Grafenberg folgten zwei Niederlagen. Der ambitionierte TSVJ-­Coach Marc Augustin jedenfalls wird alles dafür tun, seinen Jungs wieder das Siegergen einzupflanzen. Der Gast vom Waldeck sucht gleichfalls nach seiner Form aus dem alten Jahr, bisher konnten die Vöhringer-Schützlinge beim 2:2 im Derby gegen Großbettlingen ebenfalls erst einen Zähler einheimsen.

Erst zwei Mal traten die Jungs von Weilheims Coach Jürgen Fitsch dieses Jahr an, mit unterschiedlichem Erfolg. Zuerst gab‘s ein glückliches 3:2 gegen Kellerkind Grafenberg, danach eine klare Niederlage bei der SGEH. Jetzt geht’s auf die Fahrt nach Raidwangen, wo Dieter Hiller mit seinen Schützlingen wartet. Um nicht doch noch in den Abstiegsstrudel zu geraten, sollten die „Roigl“ unbedingt dreifach punkten. Damit hätten sie ihren Weilheimer Gegner überflügelt, der allerdings auch nicht freiwillig verlieren wird.

Das vierte an Gründonnerstag angesetzte Nachholspiel findet in den Grafenberger Buckenwiesen gegen Großbettlingen statt, so Petrus will. Das gestrige „Vorspiel“ der Reserven fiel bereits dem noch immer eisigen Frühling zum Opfer.kls