Kirchheim. Vorerst letzter Landesliga-Auftritt für die Handballer des VfL Kirchheim. Am heutigen Samstag nehmen die bereits abgestiegenen Teckstädter bei der noch versetzungsgefährdeten SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell ihren Hut. Mit drei Punkten Vorsprung auf die zuletzt auftrumpfende HSG Rottweil hat sich die SG HCL noch längst nicht aller Abstiegssorgen entledigt. Der VfL kann also Zünglein an der Waage im Abstiegskampf werden.
Die Kirchheimer wissen noch aus dem Hinspiel, das man zu Hause knapp mit 26:28 verlor, um die Stärken der HCL. Mit einem groß gewachsenen Rückraum kommen die Schwarzwälder vor allem über die Mittel- und Halbpositionen zum Abschluss. Dies wird für den jeweiligen Gegner umso schwieriger, da die gleichen Spieler auch den Mittelblock im Abwehrverbund stellen. Hier muss die Tecksieben versuchen, über schnelle Konter zu einfachen Toren zu kommen. Auch im Angriff gilt es, den Ball „laufen“ zu lassen, um so die gegnerische Abwehr zu sprengen. Auf diese Spielweise konnten sich die Blauhemden in den laufintensiven Trainingseinheiten unter der Woche einstellen. Trotz des bereits feststehenden Abstiegs will die Mannschaft zeigen, dass sie sich weiterhin voll reinhängt und die Saison möglichst nicht als Tabellenletzter beenden will. Personell muss Trainer Engelbert Eisenbeil auf den privat verhinderten Martin Rudolph verzichten.jm
VfL Kirchheim: Osswald, Pisch, Eisenbeil – M. Mikolaj, J. Mikolaj, Späth, Latzel, Krempler, Kuchenbaur, Keller, F. Smetak, B. Smetak
